AfterXmas Special, die Gewinner!

Es ist soweit, der Dreikönigstag ist der Tag an dem in Spanien die Geschenke verteilt werden und da wir hier in Spanien wohnen mache ich das für unsere Leser auch so! Vielen Dank für die rege Teinahme an unserem AfterXmas Special!

Die Frage war: Warum sind Internetseiten die sich mit dem Thema Musikproduktion befassen vielleicht besser und aktueller wie Fachzeitschriften?

Die Antworten waren eindeutig und sprachen sich sehr für die Internetportale aus, aber ich will Euch hier nicht länger auf die Folter spannen, hier sind einige der vielen eingesandten Statements:

Christoph schreibt:
Ich finde bei Zeitschriften fehlt der persönlich Bezug zu den Lesern, wenn man eine Internetseite die sich mit dem Thema Musikproduktion befasst besucht, gibt es die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Feedback Funktion zu den einzelnen Artikeln, und in den meisten Fällen gehen die Betreiber der Seite schnell und mit guten Antworten auf die Kommentare ein, es entsteht das berechtigte Gefühl einer Community und somit einer Zusammengehörigkeit, außerdem muss eine Internetpräsenz nicht ein gesamtes Spektrum abdecken sondern kann sich mehr spezialisieren, als eine Zeitschrift, die versuchen nur einen möglichst großen Teil an Kunden abzudecken, es ist unkomplizierter auf verschiedene Themen einzugehen, und bietet regelmäßig neuen Input, was bei einer Zeitschrift die monatlich herauskommt schwer ist.

Ich hab das Gefühl das auf  Internetseiten auf einen eingegangen wird und man sich auch stark nach den Lesern orientiert, was ein sehr angenehmes Gefühl in der Zeit der Distanzierung ist!

Eine Internetpräsenz kann nur überleben wenn sie sich an den Lesern orientiert, wohingegen man bei Zeitschriften eher unpassende oder nicht interessante Themen hinnimmt, da man nicht das Gefühl hat das auf einen Rücksicht genommen wird. Oft wird auf Verbesserungsvorschläge an den Verlag nur mit Standard Mails geantwortet.

Es gibt mehr News, ein breiteres Angebot, Mann kann einfacher im Archiv stöbern, es gibt Links die einen direkt zu den einen selbst interessierenden Themen führen, und somit zu einem befriedigenderen Ergebnis führen, wenn ein Artikel in einer Zeitschrift aufhört blättert man um und ist beim nächsten Thema, in den Beiträgen bei Musikerseiten werden links zu den Herstellerseiten, Videos und quer verweise gepostet, das ist schneller und angenehmer!

Es entsteht das Gefühl interaktiv teilzunehmen, wohingegen eine Zeitschrift dann doch oft auf der Toilette landet….

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist auch das es kostenlos ist, ich bezahle für eine Zeitschrift, für eine Internetseite eher nicht, dafür spende ich gerne etwas, aber eben das spenden ist auf freiwilliger Basis, das fühlt sich gut an!

Danke Christhop, der Hauptgewinn das Toontrack Bundle geht an dich! (Besonders interessant fand ich den Textteil mit der Toilette 🙂 )

Hier folgen nun noch ein paar Auszüge aus den anderen Statements:

Im Internet gibt es nicht so etwas wie ein Redaktionsschluss einer Ausgabe. Bis man letztendlich die aktuelle Ausgabe einer Zeitschrift einmal in der Hand hält, können schon mehrere Wochen vergangen sein als der Artikel geschrieben wurde. Das Internet arbeitet da um ein vielfaches schneller und dynamischer:
Schon wenige Sekunden(!) nachdem der Autor seinen Artikel geschrieben hat, ist er auf der Webseite für die Rezipienten verfügbar. Hinzu kommt, dass es möglich ist, falls Fehlerteufel sich eingeschlichenen haben oder Neuigkeiten zum Thema gibt, den Artikel zu ändern.

In der heutigen Zeit von Twitter, Upstream und Co. ist es ja sogar machbar live von einer Musikmesse oder ähnlichem zu berichten.

Und noch so ganz am Rande… zum Teil kann man die Neutralität mancher Zeitschriften hier und da in Frage stellen.

Natürlich ist das im World-Wide-Web auch nicht immer der Fall, das sollte man mit Vorsicht genießen, jedoch vertraue ich bei einigen Berichten meiner „Stammseiten“ mehr als bestimmten namenhaften Magazinen wo das getestete Produkt der jeweiligen Firma vielleicht hinter dem Rücken ein wenig finanziell hochgepusht wurde…


auf dem ersten Blick erscheint es, dass Internetseiten, die sich mit Musikproduktion beschäftigen, aktueller sind. Doch stelle ich immer wieder fest, dass es sich bei diesen News meist um Pressemitteilungen diverser Firmen handelt, die man dann in jedem Online-Magazin zu lesen bekommt.
Ich sehe in Internetseiten auch keinen Vorteil bei Hardware- oder Softwaretests. Die sind ja eh meist auf mehrere Wochen angelegt. Da kann dann auch eine Zeitschrift mithalten.
Allein bei unerwarteten News (z.B. Messe-News) sind Internetmagazine im Vorteil.

Ich nutze beide Welten. Für mich ist es auch sehr schön, in der Bahn zu sitzen und ein Magazin zu lesen. Es fühlt sich „analog“ an 😉


Internetseiten sind kostenlos,

Internetseiten müssen nicht (wie bei einem Abo) irgendwann schriftlich gekündigt werden,

Internetseiten sind umweltfreundlicher, da kein Müll,

Internetseiten ermöglichen meist sofortige Hörbeispiele oder Demo-Versionen, ohne Verwendung einer CD/DVD, die manchmal im Heft fehlt, weil schon geklaut,

Internetseiten sind aktueller,

Internetseiten haben oft Links zu anderen interessanten Websites,

Internetseiten haben in der Regel weniger Werbung und informieren gezielter und kritischer über neue Produkte,

Internetseiten liegen nicht unaufgeräumt in der Wohnung rum


1. Auf Internetseiten besteht die Möglichkeit, direkte Links zu
weiteren Testberichten, Testvideos oder Userforen zu setzen, die sich
mit dem entsprechenden Thema, Beitrag oder Produkt beschäftigen.
Besonders in Bezug auf Musikproduktion sind kleine Videos möglich, die
viel einfacher als 1000 Worte Sachverhalte oder Vorgehensweisen
erklären.

2. Während man eine Fachzeitschrift abonnieren oder im Laden erwerben
muss, ist eine Internetseite wesentlich leichter und bequemer
aufzurufen und dabei kostenfrei. Somit ist auch die Zahl der möglichen
Leser höher. Außerdem findet man nur eine winzige Auswahl von
Fachzeitschriften zu diesem Thema am Kiosk!

3. Es besteht ab und zu die Möglichkeit, sich über einen Newsletter
direkt über Neuigkeiten zu einem Thema informieren zu lassen – sollte
es zum Beispiel Ergänzungen oder Änderungen an einem Beitrag geben.
Fachzeitschritten sind starre Medien, die bleiben wie sie sind. Es
können Userkommentare gepostet werden. Somit kann eine Internetseite
immer ganz aktuell gehalten werden.

4. Es werden enorme Kosten gespart, wenn nicht alles gedruckt wird.

5. Bei der Nutzung von Internetseiten wird die Umwelt wird geschützt,
da besonders die farbigen Seiten von Fachzeitschriften viele chemische
Inhalte enthalten. Müll fällt weg.

6. Durch andere Webseiten oder Suchmaschinen können neue Leser gewonnen
und aufmerksam gemacht werden, die sonst nie auf besondere Artikel
gestoßen wären.

7. Es gäbe auf Internetseiten die Möglichkeit, dass in Usercommunities
sogar eigene Musikproduktionen (audiofiles) von Usern hochgeladen,
analysiert, bewertet und verglichen werden können.

8. Gewinnspiele können auf Internetseiten interaktiv angeboten werden.
So könnte beispielsweise eine Flashanimation eines neuen Plugins (z.B.
Hall) betätigt werden, wobei es durch die richtige Funktionsweise
erstens auf die einfache Bedienung aufmerksam macht und zweitens zur
Teilnahme am Gewinnspiel führt.

9. Einige Tests, zum Beispiel in Bezug auf Raumklang, Akustik, o.ä.,
könnten durch Audiofiles auch hörbar gemacht werden. So bekommt der
Leser viel eher einen Eindruck, was bestimmte Neuheiten bewirken.

10. Zusammenfassend kann man sagen, dass Internetseiten alle Grenzen
von Fachzeitschriften unter anderem in Bezug auf Farbenpracht,
Möglichkeiten interaktiver Medien, Audio und Videofiles ohne endlose
CD’s und DVD`s, schneller und einfacher Austausch von Usern und
Lesern, Aktualität, Vernetzung und einfachem Zugang weit überschreiten
und eine ganz neue Art des Lesens und Erlebens ermöglichen.


Zunächst einmal ist es klar, dass eine Internetseite, die jeden Tag mehrere neue Artikel publiziert, gegenüber einer monatlich erscheinenden Zeitschrift viel schneller auf Nachrichten und neue Informationen reagieren kann. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die meisten Fachzeitschriften auch Webseiten betreiben um dort tagtäglich die neusten Nachrichten zu veröffentlichen. Somit kann nicht unbedingt gesagt werden, dass reine Internetseiten dieses Fachbereiches im zeitlichen Sinne aktueller bzw. besser sind als Fachzeitschriften.

Der Unterschied liegt meines Achtens eher in den grundlegend unterschiedlichen Zielen der beiden angesprochenen Plattformen.

Eine monatliche Fachzeitschrift setzt auf das Medium Papier. Der gesamte Kommunikationsprozess mit dem Konsumenten ist darauf angepasst. Letzterer bekommt im Vergleich zur Internetseite nur relativ selten neue Informationen, erwartet jedoch deshalb fundierte Artikel dessen Inhalt originell ist, also nicht schon auf unzähligen anderen Medien durchgekaut wurde. Des weiteren hat der Konsument etwas festes in der Hand. Eine Zeitschrift kann beschrieben, mit „Post-it Notes“ versehen, im Regal archiviert und, gegebenenfalls, schnell wieder hervorgeholt und gelesen werden. Dieses System darf im im Vergleich mit dem üblichen Webseiten-Bookmark nicht unterschätzt werden! Natürlich ist die Fachzeitschrift, im Gegensatz zu den meisten online-Angeboten, auch noch kostenpflichtig. Insgesamt steigern die genannte Aspekte den emotionalen Wert der Fachzeitschrift und die Vorfreude auf diese, ein Merkmal, welches in meiner Erfahrung kaum eine Internetseite bieten kann.

Im Gegensatz dazu setzen die meisten Webseiten auf die „2.0“ Möglichkeiten des Internet. Der Konsument wird durch einen regelmäßigen Output auf Blogs, Videos und Podcasts dazu aufgefordert immer wiederzukommen und sich auf dem neusten Stand zu halten. Es wird kommentiert, kritisiert und diskutiert. Oft scheint der Unterhaltungswert der Medien genauso hoch angelegt zu sein, wie der Wunsch Informationen zu vermitteln. Jeder kann sich als Experte auf einem bestimmten Gebiet darstellen. Leider werden dadurch dem Konsumenten manchmal nicht nur schlechte, sondern sogar falsche Informationen bereitgestellt. Vor allem aber habe ich den Eindruck, dass ein gewisses Niveau im online-Angebot nicht überstiegen wird. Der Großteil der Informationen richtet sich an Anfänger der Musikproduktion.

So lässt sich das eine Medium im Vergleich zum anderen nicht wirklich als besser oder aktueller charakterisieren. Für den Konsumenten bereitet sich die beste Informationsgewinnung aus einer Mischform der Angebote (zu der auch Fachbücher gehören sollten, auch wenn die Fragestellung diese nicht umfasst).


eine Internetseite die sich mit dem Thema Musikproduktion befasst hat gegenüber Fachzeitschriften enorme Vorteile:

– die Aktualität ist unschlagbar (monatsweise gegenüber sofortiger Verfügbarkeit)
– überall verfügbar, viele Fachzeitschriften gibt es nur gelegentlich zu kaufen. Online auch im Urlaub im Internetcafé.
– Möglichkeit Medien einzubauen (Videos, MP3 Clips, etc.) sehr umweltschonend (gegenüber CDs oder DVDs als Beilage)
– Werbemöglichkeiten mit direktem Zugang
– durch Suchfunktionen enorme Vorteile bei einer Recherche

Unbekannter weise: Mach weiter so …


Ich denke Berichte im Internet über das Thema Musikproduktion sind ausführlicher und detaillierter beschrieben als wie im Heft. Es können neueste Berichte im Internet schneller erfasst werden.

Ich selber belese mich mehr im Internet als in Fachzeitschriften.


hier meine Meinung:

Für eine (Musiker-) Zeitschrift aus Papier spricht eigentlich nur noch, dass man sie auf dem Klo oder in der Badewanne etc. besser lesen kann… 😉 Ansonsten schreiben wir bereits das Jahr 2011!

Ich habe längst alle Abonnements abbestellt und kaufe auch im Einzelhandel so gut wie keine Zeitschrift mehr. In einer bekannten Synthesizer-Zeitschrift etwa fand ich letztes Jahr einen mehrseitigen Artikel zur DAW-Konfiguration, der einfach 1:1 von einer Webseite kopiert war (und dazu inhaltlich wenig hilfreich war…).

Ich habe buenasideas auf meiner Firefox-Startseite als Fastdial-Link mit Mini-Screenshot, die Neuigkeiten sind also nur einen Mausklick weit entfernt….


Das waren nur einige der zahlreichen Statements, ich danke nochmals für die rege Teilnahme! Und hier ist die Liste der glücklichen Gewinner:

  • NICO bekommt das Galaxy Vintage D.
  • Christ hat das EZdrummer Paket gewonnen!
  • Jens darf sich bald über Reflektor von NI freuen.
  • Perry bekommt das Synthesizer Plugin Tubeohm BRUNO.
  • Mario bekam die fantastische VST Emulation des Yamaha CS80 den ME80.
  • Reinhard bekommt den IQ-Eq von Hofa.
  • NINO gewann das Raum und Hallwunder EARReverb von EAreckon.
  • Charley darf sich über NI Komplete 7 Elements freuen!
  • Jesco kann bald die Wände mit dem Memorymoon Plugin wackeln lassen!
  • Peter bekommt den Fetten Synthesizer Messiah im Plugin Format!
  • Ralph wird sich sicherlich über die wahrlich geniale DAW MIXCRAFT 5 von Acoustica freuen!
  • Sonja kann schon bald Musik mit Steinbergs SEQUEL 2 produzieren!

Alle Gewinner wurden bereits per E-Mail informiert.

Vielen dank auch hier noch einmal an die teilnehmenden Firmen die Uns die Produkte für das AfterXmas Special zur Verfügung gestellt haben.

Leider hatten wir, wie zu erwarten, viel mehr Einsendungen als verfügbare Gewinne, daher musste das Los entscheiden, der Rechtsweg bleibt natürlich ausgeschlossen.

Vielen Dank an Euch alle!

Musikalische Grüße,

Andreas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

3 Gedanken zu “AfterXmas Special, die Gewinner!”

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen