FULL BUCKET MUSIC veröffentlicht BUCKET POPS – Freeware-Emulation der KORG MINI POPS-7 Rhythmusmaschine

Und wieder einmal hat FULL BUCKET MUSIC alias Björn Arlt einen alten Klassiker von KORG in die Virtualität überführt: BUCKET POPS stellt eine Emulation der MINI POPS-7 dar, einer Preset-Rhythmusmachine mit analoger Klangerzeugung aus dem Jahr 1966. Jeder, der die beiden Elektronikalben OXYGENE und EQUINOXE von Jean-Michel Jarre aus den 1970ern kennt, der hat bereits auch die KORG MINI POPS-7 gehört.

FULL BUCKET MUSIC - BUCKET POPS - Main Page
FULL BUCKET MUSIC – BUCKET POPS – Main Page

Natürlich hat der gute Björn seiner Nachbildung auch noch allerlei Extras verpasst, die man beim Vorbild vergeblich sucht. Zunächst einmal sind die 20 „eingebauten“ Rhythmen, die übrigens dem Original entsprechen, nicht wie bei der Hardware unveränderbar, sondern können vielmehr nach Belieben editiert werden. Dazu kann bei der BUCKET POPS über den SEQUENCE benannten Schalter eine eigene Seite aufgerufen werden, die ein Drum-Raster beherbergt, welches jeweils bis zu 64 Schritte pro Instrument umfasst. Die Rhythmen kann man außerdem auch als MIDI-Datei in die DAW seines Vertrauens transferieren.

FULL BUCKET MUSIC- BUCKET POPS - Sequence
FULL BUCKET MUSIC- BUCKET POPS – Sequence

Auch die Instrumente selbst, 15 Stück an der Zahl, lassen sich auf einer eigenen Seite namens SETTINGS in mittels zahlreicher Parameter bearbeiten und klanglich anpassen. Die BUCKET POPS kann mit einem schönen elektronischen Vintage-Sound punkten, der übrigens völlig ohne Samples auskommt. Für brettharten Techno u.ä. ist sie out-of-the-box wohl eher weniger geeignet, ihr grundsätzlicher Klang ist nämlich sanfter und geht etwas mehr in Richtung CR-78 als denn TR-909, wenn wir hier nun schon unbedingt (hinkende) Vergleiche mit den allseits bekannten ROLANDschen Trommelmaschinen anstellen mögen.

FULL BUCKET MUSIC - BUCKET POPS - Settings
FULL BUCKET MUSIC – BUCKET POPS – Settings

Beim ersten Antesten war ich zunächst ein wenig irritiert, weil mir die Verteilung der Instrumente auf dem MIDI-Keyboard etwas willkürlich und unzusammenhängend erschien, doch lässt sich die Belegung auf der SETTINGS-Seite problemlos ändern.

Natürlich lässt sich die BUCKET POPS auch zum Host-Tempo synchronisieren, zudem bietet sie eine MIDI-Learn-Funktion zur Anbindung an einen geeigneten Controller. Die Bedienoberfläche lässt sich skalieren, außer bei der separat angeboteten sogenannten „N“-Version, welche lediglich für ältere Betriebsystemversionen gedacht ist beziehungsweise falls die normale Version im Betrieb Schwierigkeiten bereiten sollte.

BUCKET POPS ist gratis erhältlich (dennoch besteht die Möglichkeit zu einer freiwilligen Spende…) und sowohl für WINDOWS (VST) als auch für macOS (VST und AU) verfügbar, jeweils in 32 Bit und in 64 Bit. Eine Installation ist nicht notwendig, die Archivdatei muss bloß in das gewünschte Verzeichnis entpackt werden und fertig. Und ein lästiges Registrieren oder ein Abonnieren von Newslettern ist bei FULL BUCKET MUSIC ja löblicherweise sowieso nicht nötig.

Produktwebseite: https://www.fullbucket.de/music/bucketpops.html

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