Full Bucket Music FB3: Kostenloser Kawai K3/K3m-Synthesizer für Windows und macOS

FB3 kostenlos: Full Bucket Music emuliert Kawai K3 und K3m

Full Bucket Music hat mit FB3 einen weiteren klassischen Synthesizer in die digitale Gegenwart geholt. Das kostenlose Plugin orientiert sich an der Klangerzeugung des Kawai K3 und K3m aus dem Jahr 1986 – zwei eigenständigen Hybridsynthesizern, die digitale Wellenformen mit analogen Filtern und Verstärkern kombinierten.

FB3 übernimmt nicht nur die grundlegende Architektur und die Werkspresets der Originale. Das Plugin kann außerdem SysEx-Daten sowie eigene Wellenformen importieren und exportieren, bietet bis zu 64 Stimmen, unterstützt dynamisches Microtuning über MTS-ESP und ist in nahezu jedem aktuell relevanten Plugin-Format erhältlich.

Oder etwas weniger technisch ausgedrückt: Ein Synthesizer, der 1986 ungefähr so futuristisch wirkte wie ein Faxgerät mit Raketenantrieb, passt nun kostenlos in die DAW.

Kawai K3: Digital trifft analog

Der 1986 vorgestellte Kawai K3 war der erste Hybridsynthesizer des japanischen Herstellers. Seine Tonerzeugung kombinierte einen digitalen Wellengenerator mit analogen Filtern und Verstärkern.

Dieser Aufbau war Mitte der 1980er-Jahre ausgesprochen beliebt. Synthesizer wie der Korg DW-6000, DW-8000, Ensoniq ESQ-1, Sequential Prophet VS und die deutlich teureren PPG-Wave-Modelle kombinierten ebenfalls digitale Oszillatoren mit analoger Klangformung.

Full Bucket Music FB3 Kawai K3 Emulation
Full Bucket Music FB3 Kawai K3 Emulation

Die Idee dahinter ist bis heute reizvoll: Digitale Wellenformen können deutlich komplexere Obertonspektren erzeugen als klassische Sägezahn-, Rechteck- oder Dreiecksschwingungen. Ein nachgeschaltetes analoges Filter verleiht dem zunächst eher statischen digitalen Material anschließend Bewegung, Wärme und Resonanz.

Der Kawai K3 wurde gelegentlich als „PPG für weniger Geld“ bezeichnet. Technisch war diese Einordnung zwar stark vereinfacht, klanglich bewegte sich das Instrument jedoch in einer ähnlichen Welt aus gläsernen Flächen, metallischen Klangfarben, digitalen Glocken, kalten Bässen und lebendigen Hybridsounds.

Zwei digitale Oszillatoren pro Stimme

FB3 besitzt pro Stimme zwei digitale Oszillatoren. Diese greifen auf die Wellenformen des ursprünglichen Kawai K3 beziehungsweise K3m zurück.

Der originale Wellengenerator arbeitete mit einer Auflösung von 8 Bit und einer festen Abtastrate von 41.667 Hz. Er konnte zwölf unabhängige Oszillatorsignale aus 31 im ROM gespeicherten Multisample-Wellenformen sowie einer vom Anwender erstellten Wellenform erzeugen.

Jede Welle bestand aus 512 Samples. Eine lineare Interpolation reduzierte einige der gröberen digitalen Artefakte – allerdings nicht alle. Gerade diese technischen Begrenzungen tragen heute einen erheblichen Teil zum charakteristischen Klang des Instruments bei.

Während moderne Synthesizer möglichst sauber, hochauflösend und frei von unerwünschten Nebengeräuschen arbeiten sollen, darf ein Instrument wie der K3 durchaus etwas körnig und eigenwillig klingen. Schließlich lädt niemand einen Vintage-Synthesizer, um anschließend enttäuscht festzustellen, dass er sich wie ein fabrikneuer Taschenrechner verhält.

Additive Synthese für eigene Wellenformen

Eine Besonderheit des Kawai K3 war die Möglichkeit, eine eigene Wellenform mit additiver Synthese zu erstellen. Dabei wird ein komplexer Klang aus mehreren Sinusschwingungen zusammengesetzt. Deren Frequenzen entsprechen ganzzahligen Vielfachen des Grundtons und bilden damit die einzelnen Obertöne.

Durch die unterschiedliche Gewichtung dieser harmonischen Bestandteile lassen sich neue Wellenformen konstruieren. Ein hoher Anteil geradzahliger Obertöne führt beispielsweise zu einem anderen Klangcharakter als eine Welle mit stark ausgeprägten ungeradzahligen Harmonischen.

Beim Original war die Erstellung eigener Wellenformen allerdings alles andere als komfortabel. Die Werte der einzelnen Harmonischen mussten über das kleine Display und die begrenzten Bedienelemente programmiert werden. Wer schon einmal versucht hat, einen vollständigen Klang über ein dreistelliges Siebensegment-Display zu erstellen, weiß: Geduld war damals nicht nur eine Tugend, sondern Teil der Systemanforderungen.

FB3 übernimmt das additive Konzept, erweitert es jedoch um eine übersichtlichere Parameterdarstellung. Wer tiefer in diese Form der Klangerzeugung einsteigen möchte, findet den passenden Grundlagenbeitrag in der Professor-Pegel-Wissenslandkarte zur Musikproduktion.

Eigene Wellenformen aus WAV-Dateien importieren

Neben der manuellen Erstellung additiver Wellenformen kann FB3 eigene Wellen aus WAV-Dateien importieren. Dadurch lässt sich die Klangpalette erheblich erweitern.

Kurze Single-Cycle-Wellenformen aus anderen Synthesizern, selbst erzeugte Spektren oder entsprechend vorbereitete Samples können in die Tonerzeugung übernommen werden. Anschließend durchlaufen sie die weitere Klangbearbeitung des FB3.

Das Original war in dieser Hinsicht deutlich eingeschränkter. Im internen Speicher stand lediglich eine User Wave zur Verfügung. Eine zusätzliche Speicherkarte konnte eine zweite benutzerdefinierte Wellenform bereitstellen. Sämtliche Programme mussten sich diese wenigen Speicherplätze teilen.

FB3 speichert dagegen eigene interne und Cartridge-Wellenformen zusammen mit jedem Programm. Beide Oszillatoren können dadurch unabhängig auf verschiedene User Waves zugreifen. Das erweitert die klanglichen Möglichkeiten erheblich, ohne den grundsätzlichen Charakter des Vorbilds aufzugeben.

Analoges SSM-2044-Filter als klanglicher Gegenpol

Auf die digitalen Oszillatoren folgt ein analog modelliertes Tiefpassfilter. Im historischen Kawai K3 kamen Filterchips des Typs SSM 2044 zum Einsatz.

Dieser Chip wurde auch in mehreren anderen bekannten Synthesizern verwendet, darunter Korg Polysix und Mono/Poly sowie verschiedene PPG-Wave-Modelle. Er ist für einen kräftigen, musikalischen Klang und eine markante Resonanz bekannt.

Die Kombination aus digitalen Wellenformen und analoger Filterung bildet den Kern des K3-Klangcharakters. Helle, obertonreiche oder bewusst raue Wellen können mit dem Filter geglättet und dynamisch geformt werden. Dadurch entstehen Klänge, die zugleich digital und organisch wirken.

Full-Bucket-Entwickler Björn Arlt kommentiert die Qualität seiner Nachbildung mit dem gewohnt trockenen Humor. Auf der Produktseite erklärt er sinngemäß, FB3 klinge selbstverständlich überhaupt nicht wie die Hardware und insbesondere die Filter seien schrecklich. Anwender, die seine bisherigen Instrumente kennen, dürften diese Aussage entsprechend einordnen können.

KAWAI K3
KAWAI K3

Hüllkurven, LFO und Chorus

Jede FB3-Stimme besteht aus:

  • zwei digitalen Oszillatoren,
  • einem spannungsgesteuerten Filter,
  • einem Verstärker,
  • sowie zwei Hüllkurvengeneratoren.

Ein globaler LFO übernimmt Modulationsaufgaben. Dessen Geschwindigkeit kann im Plugin zusätzlich zum Tempo der DAW synchronisiert werden.

Auch der charakteristische Chorus des Originals wurde übernommen. Dieser trägt erheblich dazu bei, aus den digitalen Oszillatoren breite Flächen, schwebende Pads und typische 1980er-Jahre-Klangfarben zu erzeugen. In FB3 lassen sich zusätzlich Geschwindigkeit und Intensität der Chorus-Modulation anpassen.

Anschlagdynamik und Aftertouch können auf Filter und Verstärker wirken. Damit reagieren Klänge ausdrucksstärker auf die Spielweise, sofern ein entsprechend ausgestattetes MIDI-Keyboard verwendet wird.

Bis zu 64 Stimmen statt sechs

Der historische Kawai K3 war sechsstimmig polyfon. Zwei Oszillatoren pro Stimme ergaben insgesamt zwölf digitale Oszillatorsignale.

FB3 erweitert die maximale Polyfonie auf 64 Stimmen. Damit lassen sich auch lange Flächen, breite Akkorde und Klänge mit großzügigen Release-Zeiten spielen, ohne dass ausklingende Stimmen schnell abgeschnitten werden.

Die Polyfonie kann zwischen einer und 64 Stimmen eingestellt werden. Für klassische Leads und Bässe steht ein monofoner Modus zur Verfügung. Dabei werden sechs Stimmen beziehungsweise zwölf Oszillatoren leicht gegeneinander verstimmt und unisono gespielt.

Ein zusätzlicher Mono-Detune-Parameter bestimmt die Stärke dieser Verstimmung. Das Ergebnis dürfte erheblich kräftiger ausfallen als die zurückhaltende sechsstimmige Polyfonie des Originals.

Auch Portamento ist vorhanden und kann gemeinsam mit dem Mono-Modus pro Preset gespeichert werden.

Originale Werkspresets und 100 Programmspeicher

FB3 enthält die Werkspresets des Kawai K3. Die Speicherstruktur orientiert sich am Original und besteht aus 50 internen Programmen sowie weiteren 50 Cartridge-Speicherplätzen.

Beim Plugin ist die virtuelle Speicherkarte bereits fest eingebaut. Insgesamt stehen daher 100 Programme zur Verfügung, ohne dass zuvor auf Online-Marktplätzen nach einer seltenen Speicher-Cartridge gesucht werden muss.

Die Oberfläche bildet die Bedienstruktur des K3 beziehungsweise K3m nach. Das zentrale Display verwendet drei Siebensegment-Anzeigen, während zahlreiche nummerierte Tasten für die Auswahl der Programme und Parameter zuständig sind.

Damit auch Menschen ohne ausgeprägte Freude an Bedienkonzepten aus dem Jahr 1986 eigene Klänge erstellen können, ergänzt FB3 die historische Oberfläche um ein direkt zugängliches Parameterraster. Die wichtigsten Klangwerte sind dort gleichzeitig sichtbar und lassen sich mit der Maus bearbeiten.

Die ursprüngliche Programmierung über Parameternummern, Plus- und Minus-Tasten bleibt dennoch erhalten. Wer das vollständige Vintage-Erlebnis sucht, kann also weiterhin einen Filterwert auswählen, eine Zahl im Display betrachten und anschließend dreimal überlegen, welchen Parameter er eigentlich gerade bearbeitet.

Originalen Kawai K3 und K3m editieren

FB3 kann nicht nur als eigenständiger Software-Synthesizer verwendet werden. Die Oberfläche lässt sich auch zur Bearbeitung eines echten Kawai K3 oder K3m einsetzen.

Das Plugin unterstützt den Import und Export von SysEx-Daten. Dadurch können Programme und User Waves zwischen der Software und der historischen Hardware ausgetauscht werden.

Besitzer eines K3 oder K3m erhalten damit einen komfortableren Editor und eine Möglichkeit zur Archivierung ihrer Sounds. Alte Soundbänke lassen sich in FB3 importieren, bearbeiten, sichern und bei Bedarf wieder an das Originalinstrument übertragen.

Gerade bei Vintage-Synthesizern ist eine solche SysEx-Unterstützung wertvoll. Speicherinhalte bleiben dadurch nicht ausschließlich von einer jahrzehntealten Batterie und dem guten Willen historischer Elektronik abhängig.

MTS-ESP für dynamisches Microtuning

FB3 unterstützt MTS-ESP von ODDSound. Dieses System ermöglicht dynamisches Microtuning und kann Stimmungen zentral an kompatible Plugins übermitteln.

Full Bucket FB3 Menü
Full Bucket FB3 Menü

Damit ist der Synthesizer nicht auf die heute übliche gleichstufige Stimmung festgelegt. Historische Stimmungssysteme, mikrotonale Skalen und experimentelle Tonleitern können innerhalb einer kompatiblen Produktionsumgebung verwendet werden.

Die Stimmung lässt sich dynamisch verändern, ohne für jedes Instrument separate Tuning-Dateien laden zu müssen. Für klassische 1980er-Jahre-Popklänge ist das nicht zwingend erforderlich, eröffnet FB3 aber einen zusätzlichen experimentellen Einsatzbereich.

MIDI Learn für alle Parameter

Sämtliche Parameter des FB3 können über MIDI-Controller gesteuert werden. Eine MIDI-Learn-Funktion vereinfacht die Zuweisung von Hardware-Reglern.

Ein Parameter wird zunächst für MIDI Learn ausgewählt und anschließend der gewünschte Knopf oder Fader am Controller bewegt. FB3 speichert die entsprechende Zuordnung und erlaubt dadurch eine deutlich unmittelbarere Bedienung.

Das ist bei einem Synthesizer mit vielen Klangparametern besonders hilfreich. Filterfahrten, Hüllkurvenänderungen und Modulationen müssen nicht ausschließlich mit der Maus eingezeichnet werden.

CPU-freundliche native Umsetzung

FB3 wurde in nativem C++ programmiert und basiert auf dem iPlug2-Framework. Laut Full Bucket Music ist das Plugin auf hohe Leistung und geringe CPU-Belastung ausgelegt.

Die reguläre Version besitzt eine frei skalierbare Benutzeroberfläche. Die gewünschte Fenstergröße kann gespeichert werden und steht anschließend beim erneuten Öffnen wieder zur Verfügung.

Kein KI-Synthesizer – mit einer kleinen Ausnahme im Handbuch

Bemerkenswert ist auch ein Hinweis des Entwicklers zum Einsatz künstlicher Intelligenz. Nach eigenen Angaben wurde keine KI zur Entwicklung des FB3 verwendet.

Björn Arlt erklärt im Handbuch, dass Plugin-Entwicklung für ihn ein sehr persönlicher Prozess sei. Er wolle verstehen, was er programmiert, und die Arbeit selbst ausführen. Lediglich einige stilistische Verbesserungen der englischen Formulierungen im Handbuch seien mithilfe von KI entstanden.

Für ältere Systeme beziehungsweise Computer, auf denen die aktuelle iPlug2-Version nicht ordnungsgemäß funktioniert, werden zusätzliche „N“-Versionen angeboten. Diese verwenden das ältere iPlug-Framework und besitzen eine nicht skalierbare Oberfläche. Klanglich sollen beide Varianten identisch sein.

Damit steht FB3 beinahe am entgegengesetzten Ende aktueller KI-Synthesizer: Statt einer Texteingabe, die automatisch einen Klang erzeugt, gibt es 31 ROM-Wellenformen, additive Harmonische, SysEx-Daten und genügend Parameter, um den Klang vollständig selbst zu bauen.

Der Weg ist hier tatsächlich das Ziel – auch wenn er gelegentlich über eine dreistellige LED-Anzeige führt.

Verwandtschaft mit anderen Full-Bucket-Synthesizern

Full Bucket Music ist seit vielen Jahren für kostenlose Emulationen klassischer Synthesizer bekannt. Dazu gehören unter anderem Nachbildungen der Korg-Modelle Poly-61, PS-3100, PS-3200, PS-3300, DW-6000 und DW-8000 sowie verschiedene eigenständige Instrumente und Effekte.

Mit Fury-68 hatte Björn Arlt zuletzt eine kostenlose Simulation des Korg Poly-61 veröffentlicht. Weitere Informationen dazu bietet der BuenasIdeas-Artikel Fury-68: Kostenfreie Korg-Poly-61-Emulation.

FB3 erweitert diese Sammlung um einen vergleichsweise selten emulierten Hybridsynthesizer. Während analoge Klassiker inzwischen häufig mehrfach als Plugin erhältlich sind, werden frühe digitale und hybride Instrumente der 1980er-Jahre deutlich seltener nachgebildet.

Gerade deshalb ist FB3 interessant. Der Synthesizer bietet eine andere Klangfarbe als die nächste Minimoog-, Juno- oder Prophet-Emulation und macht gleichzeitig vorhandene K3-SysEx-Daten wieder nutzbar.

Video: Full Bucket Music FB3 Kawai K3 Emulation

Formate, Systeme und Verfügbarkeit

Full Bucket Music FB3 Version 1.0.0 ist seit dem 5. September 2026 kostenlos erhältlich.

Unter Windows werden folgende Formate angeboten:

  • VST2,
  • VST3,
  • CLAP,
  • AAX.

Unter macOS stehen zur Verfügung:

  • VST2,
  • VST3,
  • CLAP,
  • Audio Unit,
  • AAX.

Die regulären macOS-Versionen werden als Universal Binary 2 bereitgestellt und unterstützen sowohl Intel-Prozessoren als auch Apple Silicon. Das Plugin ist für 32- und 64-Bit-Systeme verfügbar, wobei die jeweils angebotenen Formate und Varianten zu beachten sind.

Die verschiedenen Versionen können einzeln von der offiziellen FB3-Produktseite heruntergeladen werden. Dort steht außerdem ein ausführliches englischsprachiges Handbuch zur Verfügung.

Wer sich über die zahlreichen angebotenen Plugin-Formate wundert, findet bei BuenasIdeas ausführliche Erklärungen zu VST3, Audio Units, AAX und CLAP.

Fazit

Mit FB3 liefert Full Bucket Music eine ungewöhnlich umfangreiche kostenlose Nachbildung des Kawai K3 und K3m. Die Kombination aus digitalen 8-Bit-Wellenformen, additiver Synthese, analog modelliertem SSM-2044-Filter und Chorus besitzt auch vier Jahrzehnte nach Veröffentlichung des Originals einen eigenständigen Klangcharakter.

Das Plugin übernimmt die historischen Werkspresets und die grundlegende Bedienstruktur, erweitert das Konzept aber sinnvoll. Bis zu 64 Stimmen, WAV-Import für eigene Wellenformen, SysEx-Austausch, direkter Parameterzugriff, MTS-ESP, MIDI Learn und eine skalierbare Oberfläche machen FB3 erheblich komfortabler als die Hardware.

Besonders interessant ist die Möglichkeit, einen realen Kawai K3 oder K3m über die Plugin-Oberfläche zu bearbeiten. Damit ist FB3 gleichzeitig Software-Instrument, Preset-Archiv, SysEx-Werkzeug und Editor für die Originalgeräte.

Dass Full Bucket Music das Instrument kostenlos in VST2, VST3, AU, CLAP und AAX bereitstellt, macht die Veröffentlichung zusätzlich bemerkenswert.

Der Kawai K3 war vielleicht nie der berühmteste Synthesizer der 1980er-Jahre. Dank FB3 bekommt er nun allerdings eine zweite Chance – und diesmal müssen sich seine Programme nicht mehr eine einzige selbst erstellte Wellenform teilen.

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Andreas

Musiker und Musikproduzent: Gitarre, Keyboards, Drums und Gesang, Tonstudio, Songwriter, Qualitätsmanager, Hobbyfotograf und Online-Redakteur.