Standalone MPC von AKAI vierfache Leistung für die nächste Generation.
Mit der Vorstellung der neuen MPC One G2 und MPC Key 37 G2 hebt Akai Professional seine beliebte Standalone-MPC-Plattform auf ein neues Leistungsniveau. Die beiden neuen Modelle wurden grundlegend überarbeitet und bieten laut Hersteller die vierfache Rechenleistung ihrer Vorgänger. Gleichzeitig bleiben die bekannten Konzepte erhalten, die die MPC-Serie seit Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil moderner Musikproduktion machen.
Die neuen Systeme richten sich an Beatmaker, Produzenten, Komponisten und Live-Performer, die Musik unabhängig vom Computer erstellen möchten. Dank eines neuen Achtkernprozessors, mehr Arbeitsspeicher, größerem internem Speicher und dem aktuellen MPC3-Betriebssystem sollen umfangreiche Produktionen künftig noch flüssiger direkt auf der Hardware entstehen können.
Mit den beiden Geräten verfolgt Akai Professional dabei zwei unterschiedliche Ansätze. Die MPC One G2 richtet sich an klassische MPC-Anwender, die überwiegend mit Pads arbeiten. Die MPC Key 37 G2 kombiniert hingegen die typische MPC-Arbeitsweise mit einer integrierten Klaviatur und spricht damit insbesondere Musiker an, die Melodien und Harmonien direkt über Tasten einspielen möchten.
Mehr Leistung für anspruchsvolle Produktionen
Das Herzstück beider Geräte bildet die neue Hardwareplattform der zweiten Generation. Ein moderner Achtkernprozessor arbeitet zusammen mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte internem Speicher.
Diese Kombination ermöglicht deutlich kürzere Ladezeiten und eine höhere Projektkomplexität als bei den bisherigen Modellen. Während ältere Standalone-Systeme bei sehr umfangreichen Projekten gelegentlich an ihre Grenzen stoßen konnten, sollen die neuen Modelle deutlich mehr Reserven bieten.
Besonders interessant ist die Möglichkeit, bis zu 32 Plugin-Instrumente gleichzeitig innerhalb eines Projekts zu nutzen. Zusätzlich können bis zu 16 Stereo-Audiospuren direkt in der Standalone-Umgebung verarbeitet werden. Damit wird die Grenze zwischen klassischer Hardware-Workstation und moderner DAW zunehmend kleiner. Für Produzenten bedeutet dies mehr kreative Freiheit. Große Arrangements mit zahlreichen Instrumenten, Layern und Effekten lassen sich künftig vollständig innerhalb der Hardware realisieren, ohne dass zwingend ein Computer benötigt wird.
MPC3 OS bringt DAW-ähnliche Arbeitsweise
Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Generation ist das aktuelle MPC3 OS. Das Betriebssystem wurde entwickelt, um den Workflow moderner Musikproduktionen besser abzubilden. Besonders hervorzuheben ist der integrierte Linear Arranger. Während viele ältere Grooveboxen und Sampler primär patternbasiert arbeiten, ermöglicht der Linear Arranger eine klassische Songstruktur ähnlich einer DAW. Produzenten können komplette Titel direkt innerhalb der Hardware arrangieren, bearbeiten und fertigstellen.
Drum-Patterns lassen sich weiterhin komfortabel über die bekannten MPC-Pads programmieren. Gleichzeitig können Samples geschnitten, Instrumente geschichtet und komplette Songstrukturen aufgebaut werden. Hinzu kommt eine integrierte Oszillator-Engine für Syntheseaufgaben. Dadurch entwickelt sich die Standalone MPC immer stärker zu einer vollständigen Produktionsumgebung, die Sampling, Sequencing, Synthese und Arrangement unter einer Oberfläche vereint.
Die Bedienung erfolgt über einen sieben Zoll großen Multitouch-Bildschirm, der eine schnelle Navigation durch Projekte und Einstellungen ermöglichen soll.
USB-C macht die Standalone MPC zum Studiozentrum
Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Generation liegt auf der verbesserten Konnektivität. Sowohl die MPC One G2 als auch die MPC Key 37 G2 verfügen über moderne USB-C-Anschlüsse. Über eine einzige Verbindung lassen sich Audio-, MIDI– und Datensignale gleichzeitig übertragen.
Besonders beeindruckend ist das integrierte 24×24-Audiostreaming. Damit können die Geräte problemlos in moderne Studio-Setups eingebunden werden. Gleichzeitig stehen bis zu 32 MIDI-Kanäle zur Verfügung. Akai Professional verfolgt damit einen hybriden Ansatz. Die Geräte können vollständig autark genutzt werden, lassen sich aber ebenso nahtlos in eine Computerumgebung integrieren.
Auch die Zusammenarbeit mit Ableton Live wurde weiter ausgebaut. Neben einem speziellen Control Mode unterstützen beide Geräte den Import und Export von Ableton-Projekten. Dadurch können Ideen auf der Hardware entwickelt und später innerhalb einer DAW weiterbearbeitet werden. Interessant ist außerdem die Möglichkeit, direkt über USB-C von Smartphones, Tablets oder anderen externen Geräten zu samplen. Dies beschleunigt kreative Arbeitsabläufe erheblich und macht zusätzliche Verkabelungen oft überflüssig.
MPC One G2 richtet sich an klassische Beatmaker
Die neue MPC One G2 bleibt dem traditionellen MPC-Konzept treu. Optisch orientiert sich das Gerät an den legendären blauen Farbvarianten der historischen MPC4000 und MPC1000. Damit schlägt Akai eine Brücke zwischen der klassischen MPC-Geschichte und moderner Hardwaretechnologie.
Im Mittelpunkt stehen die 16 anschlags- und druckempfindlichen RGB-Pads. Diese verteilen sich auf acht Pad-Bänke und bieten damit umfangreiche Möglichkeiten für Fingerdrumming, Sample-Triggering und Live-Performances.
Vier berührungsempfindliche Q-Link-Regler ermöglichen den direkten Zugriff auf wichtige Parameter. Zusätzlich stehen klassische MIDI-Anschlüsse sowie vier TRS-CV/Gate-Buchsen mit insgesamt acht Ausgängen zur Verfügung. Dadurch eignet sich die MPC One G2 nicht nur für Software-Produktionen, sondern auch für die Steuerung modularer Synthesizersysteme und externer Hardware. Ein SD-Kartensteckplatz und ein USB-A-Anschluss sorgen für zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten.

MPC Key 37 G2 verbindet Keyboard und MPC
Während die MPC One G2 vor allem Beatmaker anspricht, richtet sich die MPC Key 37 G2 an Produzenten und Songwriter, die bevorzugt über eine Tastatur arbeiten. Das Gerät besitzt eine 37 Tasten umfassende Synth-Action-Klaviatur mit Aftertouch. Ergänzt wird diese durch Pitchbend- und Modulationsräder. Zusätzlich stehen die bekannten 16 RGB-Pads zur Verfügung. Dadurch vereint die MPC Key 37 G2 die Vorzüge einer Groovebox mit den Möglichkeiten eines kompakten Performance-Keyboards.
Das cremefarbene Design erinnert bewusst an frühe MPC-Modelle aus den späten 1980er-Jahren und sorgt für einen eigenständigen Vintage-Look. Die Anschlussausstattung umfasst Stereo-Eingänge, Stereo-Ausgänge, MIDI-Anschlüsse sowie acht CV/Gate-Ausgänge. Dadurch eignet sich das Instrument sowohl für klassische Studioumgebungen als auch für modulare Setups.
Umfangreiche Instrumentensammlung bereits enthalten
Ein weiterer wichtiger Aspekt der neuen Standalone MPC Generation ist die umfangreiche Softwareausstattung. Beide Geräte werden mit der neuen NI Analog Dreams MPC Edition ausgeliefert. Die speziell angepasste Version basiert auf dem bekannten Instrument von Native Instruments und bietet zahlreiche analoge und cineastische Klangfarben.
Die MPC One G2 enthält insgesamt elf Instrumenten-Plugins. Dazu gehören unter anderem Hype, Odyssey, Mellotron, Tubesynth, Solina, Organ und Fabric Select. Zusätzlich werden neun Expansion-Pakete mitgeliefert. Diese decken unterschiedlichste Musikrichtungen und Produktionsstile ab und liefern sofort einsatzbereite Sounds für neue Projekte.
Die MPC Key 37 G2 geht sogar noch einen Schritt weiter. Hier stehen insgesamt 13 Instrumente zur Verfügung. Neben den bereits genannten Plugins gehören auch OPX-4, Jura und Sub Factory zum Lieferumfang. Diese Instrumente erweitern das Klangspektrum deutlich und machen die MPC Key 37 G2 zu einer äußerst vielseitigen Produktionsplattform. Insgesamt liefern beide Systeme mehr als 20 Gigabyte an Sounds, Samples und Presets direkt ab Werk.
Optionales Pro Pack erweitert die Möglichkeiten
Wer zusätzliche Funktionen benötigt, kann beide Geräte mit dem optionalen Pro Pack erweitern. Dieses Paket beinhaltet unter anderem den Pro Stems Algorithmus zur professionellen Stem-Separation. Dadurch lassen sich einzelne Bestandteile eines Audiosignals voneinander trennen.
Ebenfalls enthalten ist die Super Warp Time-Stretch-Technologie für hochwertige Tempoanpassungen. Hinzu kommen die Clip Matrix sowie weitere professionelle Effekte und Produktionswerkzeuge. Damit können die Standalone MPC Systeme noch stärker in Richtung vollständiger Produktionsumgebung ausgebaut werden.
WLAN, Bluetooth und moderne Kommunikation
Neben der reinen Produktionsleistung wurden auch die Kommunikationsmöglichkeiten modernisiert. Beide Geräte unterstützen WLAN im 2,4- und 5-GHz-Bereich nach dem 802.11ac-Standard. Zusätzlich steht Bluetooth 5 zur Verfügung. Dies erleichtert den Datenaustausch und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für zukünftige Erweiterungen innerhalb des MPC-Ökosystems. Gerade für mobile Produzenten und Live-Anwendungen kann diese drahtlose Anbindung ein großer Vorteil sein.
Preise und Verfügbarkeit
Die neue MPC One G2 ist ab dem 18. Juni 2026 erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 849 Euro. Für die MPC Key 37 G2 ruft Akai Professional einen Preis von 999 Euro auf. Auch dieses Modell ist ab dem 18. Juni 2026 verfügbar. Betrachtet man die deutlich gesteigerte Rechenleistung, den erweiterten Speicher, die moderne USB-C-Konnektivität und die umfangreiche Instrumentenausstattung, positionieren sich beide Geräte äußerst attraktiv innerhalb des aktuellen Hardwaremarktes.
Mit der MPC One G2 und der MPC Key 37 G2 präsentiert Akai Professional die bislang leistungsstärkste Generation seiner Standalone MPC Plattform. Die Kombination aus Achtkernprozessor, vier Gigabyte Arbeitsspeicher, 64 Gigabyte internem Speicher und dem modernen MPC3 OS sorgt für deutlich mehr Leistungsreserven als bei den Vorgängermodellen.
Besonders interessant ist die konsequente Verbindung von Hardware-Workflow und moderner DAW-Integration. Produzenten können Projekte vollständig ohne Computer erstellen, erhalten aber gleichzeitig umfangreiche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Ableton Live und anderen Produktionsumgebungen.
Die MPC One G2 bleibt dabei die ideale Lösung für klassische Beatmaker und Fingerdrummer. Die MPC Key 37 G2 erweitert dieses Konzept um eine hochwertige Tastatur und richtet sich stärker an Komponisten und Songwriter. Für viele Musiker dürfte die neue Standalone MPC Generation damit einen der spannendsten Hardware-Launches des Jahres 2026 darstellen.
Weitere Informationen findet ihr bei AKAI: https://www.akaipro.com/









