Es ist als hätte es immer so sein müssen: Seitdem ich den CC121 Cubase Hardware Controller an meinem Rechner angeschlossen habe, arbeite ich anders, ergonomischer, effektiver, produktiver und mit mehr Freude bei der Musik Produktion.
Die Einarbeitungszeit war kurz, die Installation ein Klacks, und zudem ist der CC121 auch designtechnisch eine wahre Zierde vor meinem Monitor .
Sparflamme
Eigentlich hatte ich ja ganz anders geplant und wollte durch den Kauf meines FAME KX88HC Masterkeyboard an weiteren Midi Kontroller Geräten sparen, das KX88HC besitzt 9 Fader und 8 Potis (Drehregler) sowie Tasten für die Transportfunktionen des Sequenzers, das ganze kann dann unter Cubase im Menü Geräte als generischer Kontroller eingerichtet werden, es hat etwas gedauert und ich habe mehrere Anläufe nehmen müssen bis ich die 8 Fader, (der neunte sendet leider keine Midi Controller Signale), sowie die 8 Potis den Kanälen im Cubase Mischpult zugewiesen hatte, mal funktionierte es und mal nicht, irgendwie läuft es jetzt aber noch mit einigen Mucken, das FAME sendet für die Kanäle 15 und 16, (über eine Umschalttaste am Keyboard können die Mischpult Channels 1 bis 8 oder 9 bis 16 ausgewählt werden), die gleichen Daten wie für Kanal 14 also Mumpitz, ob der Fehler nun nur bei meinem KX88HC vorkommt oder generell bei allen Geräten dieser Serie weiß ich nicht
Die Transportkontrolltasten funktionieren zwar, geben aber keine Statusmeldung zurück, will sagen, es ist keine LED vorhanden, die mir anzeigt, ob etwa die Recordfunktion aktiviert ist oder nicht.
Das Ergebnis meiner Mühe in Form einer installierbaren Datei findet Ihr im Artikel: www.buenasideas.de/2009/das-fame-kx-88-hc-als-midi-controller
Also, es ging mit den in dem ansonsten echt guten Masterkeyboard enthaltenen Midi Kontrollern, allerdings habe ich eher selten auf die Hardware Kontroller zurückgegriffen, da es irgendwie nicht das war, was ich erwartet hatte.
Alles wird gut
Auf der Website von Steinberg habe ich dann das CC121 gesehen und fand es auf Anhieb eine gute Idee, denn hier wird der komplette CUBASE 5 Kanal in Hardware abgebildet, das ein Motorfader auf dem CC121 prangt, war natürlich megasexy.

Als ich das CC121 dann endlich in Händen hielt, war ich erst einmal angenehm überrascht über die edle Verarbeitung und über das Gewicht. Hier haben wir es nicht mit einem billigen Plastikteil zu tun, sondern ein Gehäuse aus Aluminium umhüllt die hochwertige Technik. Das Gewicht des CC121 birgt einen Vorteil, denn der Controller ist absolut standfest. Ein dickes Lob auch an die Designer, ich weiß, Geschmäcker sind verschieden, aber das CC121 ist wirklich edel und es macht so richtig etwas her. Ich überlege ernsthaft, ob ich die Preise für die Produktionen in meinem Projektstudio nun etwas anheben soll. 🙂
Nach einem Blick in das Handbuch wurde klar, dass hier keine großen Installationsorgien nötig sein würden. Die Treiberinstallation ging innerhalb kürzester Zeit vonstatten und das CC121 konnte ich dann mit einem USB-Kabel mit meinem Audiorechner verbinden, das war es auch schon, und sofort nach dem ersten CUBASE Start war das CC121 direkt einsatzbereit.
Meine erste Tat war natürlich ein kleines Faderriding, um den Motorfader in Action zu sehen. Der Motorfader ist derselbe, der auch in den professionellen Yamaha-Digitalpulten seinen Dienst versieht. Ich hatte vor einiger Zeit in einem Filmvertonungsstudio die Ehre, mit einem Yamaha Digitalmixer arbeiten zu dürfen, und kann dies absolut bestätigen: Der Fader arbeitet sehr leise.
Up to date
Da der CC121 schon etwas länger auf dem Markt ist und Steinberg / Yamaha immer ein offenes Ohr für Verbesserungsvorschläge seitens der Kunden haben, gibt es ein Firmware Update, (Version 1.50), mit dem der CC121 eine ganze Reihe weiterer Funktionen erhält. Das Firmware Update sowie die aktuelle Treiberversion für das CC121 habe ich mir direkt bei Steinberg heruntergeladen (http://www.steinberg.net/de/support/downloads/downloads_cc121.html).
Das CC121 könnte bei einem Stromausfall während des Einspielens des Firmware-Updates Schaden nehmen, daher habe ich vorsichtshalber eine USV, (unterbrechungsfreie Stromversorgung), vor meinen Audiorechner geschaltet, um jedweliges Risiko zu umgehen. Steinberg empfiehlt auch, im Hintergrund laufende Programme wie zum Beispiel Bildschirmschoner oder das E-Mail-Programm vor dem Firmware-Update zu schließen oder zu deaktivieren. Da auf meinem Audiorechner so gut wie nichts im Hintergrund läuft, konnte ich aber direkt zur Tat schreiten.

Mittels einer Tastenkombination beim Einschalten des CC121 wird dieses in den Firmware-Update-Modus versetzt, allerdings ist es recht sinnvoll, vorher zu prüfen, ob das Update ja vielleicht schon installiert ist, also drücke man beim Einschalten des CC121 die STOP-Taste. Leuchten nun die RECORD MODE-Taste, die WRITE MODE-Taste sowie die PLUGIN EDIT-Taste gleichzeitig (siehe Grafik links), dann ist das Update schon installiert.

In meinem Fall war dem nicht so, also musste ich das Update noch installieren. Dazu drücken wir beim Einschalten des Steinberg CC121 die Tasten MUTE und NEXT CHANNEL (siehe Grafik rechts) und gelangen so in den Update-Modus. Die Dateien aus dem vom Steinberg-Server heruntergeladenen ZIP-Archiv „CC121Update.exe” und „CC121_MAIN_V150.MID” , müssen dazu im selben Ordner liegen. Nun starten wir das Update-Programm „CC121Update.exe“. Der Steinberg CC121 Cubase-Controller wird automatisch erkannt und das Update startet. Den Fortschritt des Firmware-Updates zeigt der CC121 mittels der beleuchteten Tasten auf der linken Seite an. Die Taster leuchten von unten nach oben, blinkend, auf. Ist das Update komplett, (Dauer ca. 2 Minuten), blinken alle Tasten auf der linken Seite. Ihr dürft beim Update-Prozess das CC121 nicht abschalten und auch nicht vom Computer trennen, das ist sehr wichtig, das CC121 könnte sonst Schaden nehmen!
Nachdem ich das Firmware-Update erfolgreich eingespielt hatte, durfte ich mich jetzt über neue Funktionen freuen. Das sicherlich Interessanteste an diesem Update war für mich die Möglichkeit, dass ich jetzt über die Equalizer-Potis auch die Cubase-Sendkanäle steuern konnte. Dafür gibt es ein ganz fettes Lob an die Ingenieure bei Steinberg und Yamaha! Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten EQ- MODE und EQ- BYPASS wird der Steinberg CC121 Cubase-Controller in den neuen Modus versetzt und wir können sowohl die Sendkanäle ein- und ausschalten als auch deren Pegel regeln, hervorragend! Außerdem ist es nun möglich, die Quick Controlls in CUBASE über die Frequenz- und Q-Regler zu dosieren.
Mit dem Update auf die Firmware V 1.50 sind jetzt auch viele VST-2 Plugins via des AI-Knobs ansprechbar, aber dazu später mehr.
Aus die Maus, oder kommen wir endlich zum wesentlichen
Ganz verzichten können wir auf die Maus oder auf ein Touchpad/ Trackball leider doch noch nicht allerdings wird vieles mit dem Steinberg CC121 Cubase Controller deutlich einfacher da anfassbar und genau das ist der Punkt, die Arbeit mit dem CC121 schafft Vertrauen, die Bindung, und zwar die alleinige, andere Produkte werden vom CC121 nicht unterstützt, hat den gewaltigen Vorteil, das alles sofort so funktioniert wie es vom User erwartet wird, keine Mucken und kein vertun, hat man sich einmal mit dem CC121 eingearbeitet geht das in Fleich und Blut über, Start ist jetzt eine Taste, den Fader kann ich endlich wieder bedienen, der AI Knob (Regler) lässt mich jedes Plugin bedienen, ich muss wahrlich feststellen das ich nicht mehr ohne CC121 arbeiten will, so sehr habe ich mich in kürzester Zeit daran gewöhnt, das ist kein Luxus das ist pure Ergonomie die man sich leisten sollte!
Schauen wir uns nun einmal die Funktionen an, die wir mit dem CC121 von Steinberg in Cubase ab der Version 4.5 steuern können:
Links finden wir den Channel Bereich der alle die Funktionen nachbildet, die auch im Cubase-Channel-Bereich zu finden sind. Ganz links ist der berührungsempfindliche, (touch sensitive) Motorfader verbaut. Dieser bietet ein angenehmes Gefühl beim Faden, es ruckelt nicht, das Fading geht absolut weich, aber nicht ohne Widerstand, vonstatten, professionell wie von den Yamaha-Digital-Konsolen gewohnt.
Neben dem Motorfader finden wir oben den Panorama, (Balance-), Regler. Dieser ist wie auch alle anderen Drehregler fein gerastert, Einen LED Ring hätte ich hier noch ganz nett gefunden, es geht aber auch ohne, wofür haben wir denn Ohren, und in Cubase wird die PAN-Position ja ohnehin dargestellt.
Unterhalb des PAN-Reglers befinden sich die beleuchteten Drucktasten. Die ersten vier dieser Taster sind in der gleichen Reihenfolge wie in Cubase angeordnet (Mute, Solo, Automation Read und Automation-Write). Diese Taster sind logisch geschaltet, sodass bei Betätigung des Mute-Buttons der Solo-Button abgeschaltet und analog dazu bei Betätigung des Solo-Buttons der Mute-Button außer Kraft gesetzt wird. Bei Betätigung des Automation-Write-Tasters wird auch automatisch der Automation-Read-Taster aktiviert.
Die nächsten vier Taster sind den Funktionen „Monitoring“, „Aufnahmebereitschaft“, „Kanaleinstellungen bearbeiten“ und „Geräte-Bedienfelder bearbeiten“ (also dem Plugin „Einstellungsfenster öffnen“) zugeordnet. Hervorragend ist, dass die gesamte Symbolik der Buttons/ Taster / Knöpfe komplett von Cubase übernommen wurde, so dass man sich hier auf Anhieb zurechtfindet.
Unterhalb dieser Taster befinden sich die Channel-Select Buttons. Diese dienen zum Navigieren zwischen den in Cubase angelegten Instrument-, Effekt- und Audiokanälen. Drückt man eine der Tasten etwas länger, so werden alle Kanäle bis zum letzten automatisch durchgefahren, Durch gleichzeitiges Drücken der Channel-Auswahltaster werden weitere Funktionen ausgelöst, so etwa das Öffnen der Automatisationsspur des jeweils aktiven Channels.
In der Mitte des CC121-Cubase-Controllers befindet sich ein Schatz, den ich nicht mehr missen möchte. Ich gleite mal ein wenig ab … Also, warum gibt es Equalizer-Presets? Meiner Ansicht nach nur deshalb, weil niemand wirklich Bock darauf hat, mit der Maus irgendwelche virtuellen Potis zu bewegen, OK, das kann man machen, aber will man das denn auch? Und hier kommt der Steinberg CC121 ins Spiel. Ich mache meine Ohren weit auf und drehe an den Reglern des in Cubase 5 enthaltenen 4?bandigen parametrischen Equalizers. Jo, Joo, ich kann die Augen schließen und mich nur auf den Sound konzentrieren, das ist wirklich gut. Auch wenn ich mich selbst anfangs dabei erwischt habe, dass ich die Equalizer-Anzeige im Cubase vor der Soundregelung aufgerufen habe, mache ich dies nun immer weniger. Es ist toll, dass wir die Augen zu Hilfe nehmen können, um Klang zu analysieren, die Ohren jedoch sind dafür weitaus besser geeignet! Chapeau Steinberg!
Unterhalb des Equalizers, der ja nach dem Firmware-Update nun auch die Send-Channels und die Quick Kontrolls steuern kann, befinden sich neben den ON/OFF-Buttons für die einzelnen Bänder auch zwei Taster (EQ-MODE und EQ-BYPASS). Was der Taster EQ-BYPASS macht, muss ich hier wohl keinem wirklich erklären, der EQ-MODE-Button schaltet zwischen den verschiedenen EQ-Typen um, wir finden hier die Modi:
- Parametric 1
- Parametric 2
- Low Shell 1
- Low Shell 2
- Low Shell 3
- High Pass 1
- High Pass 2
Zwischen diesen verschiedenen Equalizer-Varianten bewegen wir uns im EQ-Mode mittels aller drei Drehregler, soll heißen: Diese haben in diesem Modus die absolut gleiche Funktion.
Am unteren mittleren Bereich des Steinberg CC121 befinden sich die Transportkontrolltaster, also „zum vorherigen Marker fahren“, „nach links spulen“, „nach rechts spulen“ und „an den nächsten Marker fahren“. Unterhalb dieser Taster finden wir die alten Bekannten „Loop“, „Stop“, „Play“ und „Aufnahmebereitschaft“, die in der CUBASE typischen Farbgebung gehalten sind.
Im rechten Bereich finden wir oberhalb einen Drehregler, der allerdings nicht frei zuweisbar ist, sondern einige sinnvolle Cubase Funktionen steuern kann. Unterhalb dieses Reglers finden sich 4 Taster/ Buttons, die frei zuweisbar sind. Die Zuweisung kann über das Gerätemenü in Cubase erfolgen. Ich habe hier den ersten Taster der Löschfunktion zugewiesen, der zweite schaltet das Metronom ein und aus, der dritte Button entscheidet, ob der Vorzähler aktiv ist oder nicht, und der vierte im Bunde wartet noch auf meinen Befehl – ich arbeite noch daran, bisher ist mir noch nichts Sinnvolles eingefallen.

Nun kommen wir zum AI-Knob einem Drehregler, der Fantastisches leistet. Die Bedienung des Reglers ist sehr fein abgestimmt und auch hier finden wir eine Rasterung. Der AI-Knob ist magisch. Sobald wir mit der Maus über einen virtuellen Drehregler in einem VST-3 Plugin fahren, können wir diesen, gerade noch virtuellen Regler, jetzt mit dem AI-Knob tatsächlich richtig anfassen. Auch hier wieder eine Funktion, die ich nicht mehr missen möchte. Nach dem oben beschriebenen Firmware-Update funktioniert dies jetzt auch mit einigen VST-2-Plugins, leider bisher nicht mit allen. Ich hoffe, dass sich bald alle Plugin Hersteller diesem Standard anpassen werden.
Der AI-Knob kann auch mit einem Bedienelement eines Plugins fest verdrahtet werden. Dazu finden wir den Button „Lock“. Ist dieser aktiviert und wurde vorher ein Bedienelement wie zum Beispiel die Cutoff-Frequenz des Filters ausgewählt, so ist es sogar möglich, den jeweiligen Drehregler bei geschlossener Plugin Bedienoberfläche zu nutzen. Das Ganze kann dann auch noch im Automatisierungs-Write-Modus mit aufgezeichnet werden! Dies gilt natürlich auch für die Equalizer Einstellungen, die während eines Mixes im Write-Mode jede Veränderung aufzeichnen und später wiedergeben. Nice!
Anschluss finden
Der Steinberg CC121 Midi-Controller funktioniert nur mit der Musikproduktionssoftware Cubase ab der Version 4.5. Auf der Rückseite finden wir eher wenig Anschlussmöglichkeiten, nämlich einen Anschluss für das externe Netzteil. Der CC121 funktioniert auch ohne Netzteil, also nur über die per USB angelegte Spannung, allerdings benötigt der Motorfader etwas mehr Saft als per USB verfügbar ist, daher das Netzteil. Wer auf den Motorfader verzichten kann, (schwerer großer Fehler 🙂 ), der kann das CC121 auch ohne Netzteil betreiben.
Ein Anschluss für das USB-Kabel, das laut Steinberg direkt an einem USB-Port des Computers angeschlossen werden sollte, um Störungen zu vermeiden, und ein Fußschalter sind noch auf der Rückseite des Cubase Controllers enthalten. Der Fußschalter ist übrigens auch frei zuweisbar, eine sinnvolle Funktion ist von Steinberg bereits vorgegeben: Punch In und Out für das Einsteigen oder Aussteigen in eine laufende Aufnahme.
Zum Schluss noch einmal die technischen Features in Kurzform:
- Hochpräziser Advanced Integration Controller Knob mit innovativer ‚Point & Control‘-Unterstützung: Steuert jeden Parameter von Cubase sowie der integrierten Effekte und VST-Instrumente durch einfache Mouseover-Selektion
- Sofort einsatzbereit dank Plug & Play mit ‚Cubase Ready‘-LED – keine zusätzlichen Voreinstellungen oder Parameterzuweisungen nötig
- Motorisierter 100mm touch-sensitive Fader • Fest zugeordnete Regler für die Kanaleinstellungen im Cubase Mixer
inklusive Solo/Mute, Record, ‘e’ Settings Button, Automation Read/Write, Pan und VSTi-Editor - Komplette Cubase EQ-Sektion in Hardware mit 12 Drehreglern, Mode und Bypass Schalter
- Frei belegbare User-Sektion mit Presets für Control Room Studio Sends und Monitoring Setup
FAZIT:

Du arbeitest mit Cubase ab der Version 4.5? Dann solltest du den CC121 von Steinberg unbedingt einmal antesten. Es ist wirklich so, dass die Gewöhnung daran, die Schalter, Drehregler und Fader endlich wieder anpacken zu können, dermaßen in Fleisch und Blut übergeht, dass man davon nicht mehr lassen will, so ergeht es zumindest mir. Der CC121 ist das CUBASE-Zusatzprodukt schlechthin, qualitativ ausgereift und ohne Ecken und Kanten einfach und logisch bedienbar. Dass der CC121 auch noch gut aussieht, ist nur umso schöner.
Zudem wird eine AI-Version von Cubase 5 mit dem CC121 mitgeliefert, ihr könnt also direkt loslegen. Die AI-Version von Cubase 5 bietet alle grundlegenden Funktionen von Cubase 5. Zudem ist auch noch der Sampleplayer Halion One enthalten, Dieser bietet alle Brot-und-Butter Sounds, die für die Musikproduktion erforderlich sind, in hervorragender Qualität. Auch effektseitig ist vom Kompressor bis zum Reverb-Effekt sowie sogar ein Gitarren-Amp-Simulator alles vorhanden. Es handelt sich hier um eine vollwertige Cubase-5-Version, die von Steinberg gewohnte Stabilität und Qualität aufweist. Selbstverständlich können VST-Instrumente und -Effekte eingebunden werden. Hier auf buenasideas.de findet Ihr reichlich Tipps dazu.
Preise und Verfügbarkeit: Der CC121 kostet aktuell 379,– Euro, das Gerät ist ab Lager verfügbar.
Hier gibt es weitere Informationen von Steinberg: www.steinberg.net/de/products/hardware/cc121/cc121_start.html
Aber sicher doch ist mir das CC121 von Steinberg einen buenasideas.de Tipp wert!



4 Gedanken zu “Steinberg CC121 und das etwas andere Cubase Feeling.”
Sehr informativer Test, vielen Dank dafür. Wenn durch das Update die Send Channels steuerbar sind, heißt das, man kann nunmehr die Aux-Sends steuern? Das wäre eine enorme Verbesserung, denn der Effektpegel in einem Mix ist ja nicht weniger wichtig als EQ oder Pan.
Gruß Kraftschluss
Ganz genau die Sendkanäle in CUBASE 5 können nun ein und ausgeschaltet und in Ihrem Pegel geregelt werden, ausserdem ist es nun möglich die Quickontrolls zu regeln, eine sehr feine Sache und ein echter Mehrwert den Steinberg hier mit dem kostenlosen Firmware Update des CC121 zur Verfügung stellt!
Gruß, Andreas
Für Leute, die mit Cubase ihr Geld machen, ist der CC121 sicherlich eine wertvolle Investition. Ich als Hobbymusiker tu mir echt schwer, knapp 400 EUR für einen Controller auszugeben.
Ansonsten scheint das Teil ja wirklich durchdacht und robust gebaut zu sein. Für das halbe Geld würde ich es nehme (und dafür auf das beigepackte Cubase AI verzichten – ich hab ja schon 4.5.2).
Das CC121 ist sein Geld absolut wert das merkst du dann wenn du einmal damit gearbeitet hast, vielleicht bringt Steinberg ja eine Bundle Version heraus, Cubase 5 + CC121 für einen angenehmen Preis, das wäre toll, die AI Version von Cubase 5 ist auch mehr wie nur eine Einsteigerversion, wenn du allerdings die Vollversion von Cubase 4.5.4 besitzt macht es keinen Sinn vielleicht kommt für dich ja auch ein Update auf Cubase 5 in Frage, lohnt sich wirklich!
Beste Grüße, Andreas