Testbericht Tubeohm Bruno – Update Red Pepper

Aus der Schmiede von Tube Ohm kommen immer wieder sehr leistungsfähige und gut klingende Synthesizer Plugins, ich kenne den Entwickler und tausche mich manchmal mit Ihm per Mail aus.

Michael der hier bei buenasideas.de schon so manchen guten Testbericht verfaßt hat, wirkt inzwischen bei der Entwicklung neuer Synthesizer von TubeOhm mit, so auch bei dem gerade aktuellen Update des TubeOhm BRUNO.

Der BRUNO wurde ja kurz nach seinem Erscheinen hier auch schon getestet und für gut befunden. Das aktuelle Update wertet die Roland JUNO Emulation noch einmal gehörig auf.

Eigentlich hat das was der BRUNO nun alles kann mit dem Original Vorbild nicht mehr allzuviel gemein, denn der BRUNO kann mehr und zwar sehr viel mehr.

Das rote Feld in der Mitte des Bedienfelds des BRUNO sticht sofort ins Auge, hier verstecken sich dann auch die neuen Möglichkeiten des BRUNO, der den passenden Beinamen „Red Pepper“ bekommen hat, wer einmal das Chili con Carne alá Andreas gegessen hat der wird wissen was Red Pepper bewirken kann, nur soviel dazu es tut zweimal weh 🙂

So auch beim BRUNO, dieser ist nicht nur wie der Beiname es vermuten läßt ordentlich „scharf“ geworden sondern kann nun auch gewaltig böse und giftig klingen.  Was natürlich nicht bedeuten soll das die bereits bekannten Klänge, die wie beim JUNO, fett und saftig sind daran einen Nachteil hätten.

Die fetten und warmen Stringsounds sind ebenso geblieben wie die saftigen Synthsounds und die abgundtiefen Bässe. Durch eine neue Unisono Einstellung ist es allerdings jetzt möglich die Sounds noch fetter zu gestalten. Was natürlich auf Kosten der maximalen Polyfonie geht, je fetter desto weniger Bewegungsmöglichkeiten, eben wie im richtigen Leben.

Kommen wir erst einmal zur Installation des BRUNO Red Pepper, diese wird über ein Setupprogramm vorgenommen und legt auch sofort mit Musik aus dem Hause TubeOhm los, schätze das diese Mucke mit dem BRUNO gemacht wurde.

Das schönste Setup Programm ever, leider legt uns TubeOhm die Anleitungen zum BRUNO direkt und ungefragt auf den Desktop, das finde ich nicht so optimal. Auch dass der Ordner für den BRUNO (Nicht der VST Plugin Ordner) direkt unter Root C:  landet und nicht im Programmordner ist etwas seltsam. Ich habe angefragt und TubeOhm sagte es liegt an Windows, nun gut jedenfalls läuft alles sofort wie erwartet und wir können uns direkt durch die umfangreiche Sound Bibliothek „hören“ bzw.  spielen.

TubeOhm BRUNO 2 red pepper Testbericht
Hier werden dann die Aktualisierungen am BRUNO sofort klar, Sounds die Ihres gleichen suchen, von Fett und Warm bis hin zu Böse und Aggressiv, jede menge Sequenzen und Arperggios, insgesamt ein guter Start um Live Gigs durch zuziehen oder eben im Studio  mit dem BRUNO zu arbeiten.

Die Änderungen und Verbesserungen hat TubeOhm in einem Video sehr gut dargestellt, deshalb verweise ich darauf und gehe hier nicht noch einmal in die Tiefe.

Hier sind die neuen Features des Bruno 2 „red pepper“

  •   super wave oscillator  synthesis / phase sync
  •   2 xLFO for pitch modulation- tempo – host sync /phase sync
  •   arpeggiator
  •   filter 12 / 24 dB /envelope /VCA
  •   delay – tempo host sync
  •   3 stage chorus
  •   hard clipping and tube distortion
  •   lfo for filter and oscillator modulation
  •   micro tuning per voice for analog sounds
  •   single, layer and unisono 2..12 mode
  •   four noise generators

FAZIT: Unbedingter Tip das Update durchzuführen oder den neuen BRUNO 2 Red Pepper käuflich zu erwerben. Der neue BRUNO klingt bei relativ niedriger CPU Last fantastisch und ist für klangliche Überraschungen gut. Die Möglichkeiten sind durch den neuen UNISONO Modus und der anderen neuen  technischen Finessen immens gestiegen.  Die 39,- Euro für dieses wirklich durchsetzungsfähige und auch für Soundbastler hochinteressante VST Instrument, sind absolut gerechtfertigt.

Bewertung:

  • Klang: Sehr gut bis spektakulär
  • Design: Ansprechend und nahezu selbst erklärend
  • Preis: Absolut fair
  • Soundtechnische Möglichkeiten: Immens
  • Meckerecke: Die unaufgeforderte Besetzung meines Desktops mit den Anleitungen und die Anlegung eines Verzeichnis direkt unter C:/ finde ich nicht optimal.

Gesamt Note: Gut bis Sehr gut

Testumgebung: Compaq Dual Core 2,2 Ghz 4GB Ram, Windows 7 32 bit, Cubase 6 Rechner 2: Windows 7 64 bit auf DELL Dualcore 2 Ghz bit 3 GB Ram, Mixcraft 5.

Audioumgebung: NI KOMPLETE AUDIO 6 mit YAMAHA NS10M und TEUFEL Omnitron 202, Edirol UA 4 FX mit noname Abhöre (die aber überraschend neutral klingt)

Weitere Informationen, eine kostenlose Demo Version  sowie Klangbeispiele findet Ihr bei:  www.tubeohm.com

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