Musikhören gegen Tinnitus-Töne

Hier ist einmal ein Thema, das sicherlich sehr viele Musiker und Musikproduzenten betrifft, der Tinnitus, dieses ewige piepsen in den Ohren. Ich habe es schon seit längerem, besonders auffällig wird es, wenn es um mich herum still ist, höre ich Musik oder Umgebungsgeräusche dann blendet mein Gehirn das Tinnitus Generve automatisch aus.

Ich erinnere mich noch sehr wie mir damals als ich begonnen habe Musik zu machen oft genug gesagt wurde: „Mach es nicht zu laut und stelle dich besser nicht neben die PA Boxen!“ Klar das mich das damals absolut nicht interessiert hat, je lauter desto besser war die Devise, heute hilft mir der Tinnitus mich an die gut gemeinten Worte zu erinnern, nur bringt das jetzt leider nicht mehr viel.

Sennheiser schickt sich an etwas gegen den Tinnitus zu unternehmen aber lest selber:

(PRESSEMELDUNG Sennheiser)

Ein Tinnitus kann verschiedene Ursachen und Ausprägungen haben. Menschen, die davon betroffen sind, haben sich mit der Thematik zumeist umfassend auseinandergesetzt. Mit Tinnitracks gibt es jetzt ein neues Verfahren, mit dem man nicht nur die Symptome, sondern die Ursache eines chronischen, subjektiven Tinnitus mit tonaler Ausprägung lindern kann: ganz einfach und komfortabel. Alles, was man dazu benötigt, ist ein Internetzugang, Musik im MP3-Format, das Wissen um die eigene Tinnitus-Frequenz und natürlich den passenden Kopfhörer.

Für ein perfektes Zusammenspiel sind die Lizenz zur Nutzung der Tinnitracks-Technologie und der passende Kopfhörer ab sofort gemeinsam im Sennheiser-Webshop als Bundle ab 569,- Euro erhältlich.

Tinnitus-Bekämpfung-Sennheiser
Die Lizenz zur Nutzung der Tinnitracks-Technologie und der passende Kopfhörer sind ab sofort als Bundle im Sennheiser-Webshop erhältlich.

Ein subjektiver Tinnitus findet im Gehirn statt. „Die Wahrnehmung eines tonalen Tinnitus entsteht durch ungleiche Aktivität der Nervenzellen im Hörzentrum des Gehirns“, beschreibt Jörg Land, Geschäftsführer bei Sonormed, der Entwicklerfirma von Tinnitracks, die Krankheitsursache. „Während einige Nervenzellen nur dann aktiv werden, wenn tatsächlich Schallereignisse vorliegen, sind andere Nervenzellen unabhängig davon überaktiv. Das führt zu einem Ungleichgewicht, das sich durch ein Piepen oder Pfeifen bemerkbar machen kann.“ Deutschlandweit sind insgesamt rund 12 Millionen Menschen von einem Tinnitus betroffen, davon circa 3 Millionen mit starker oder chronischer Ausprägung.

Dank Tinnitracks ist es für die Betroffenen nun möglich, endlich selbst aktiv zu werden. Durch Musikhören können Patienten eines chronisch-subjektiven Tinnitus das nervenzehrende ‚Piepen im Ohr‘ jederzeit und überall eigenständig therapieren. Dabei kommt die eigene Lieblingsmusik zum Einsatz, die basierend auf dem ‚Tailor-Made Notched Music Training‘ (TMNMT) entsprechend der individuellen Tinnitus-Frequenz gefiltert wird. Dies geschieht mit einer speziell entwickelten Technologie, die über die Tinnitracks-Webseite www.tinnitracks.com zugänglich ist. Hier kann der Kunde Musikdateien hochladen, die zur Therapie genutzt werden sollen. In kürzester Zeit wird die Musik gefiltert und als MP3-Datei therapeutisch korrekt gespeichert. Nach dem Download der so bearbeiteten Musikstücke kann die individuelle Therapie sofort beginnen.

Mit Erwerb der Tinnitracks-Lizenz kann Musik 12 Monate unbeschränkt gewandelt werden. Die aufbereiteten Titel können auf verschiedenen MP3-fähigen Wiedergabegeräten gespeichert und abgespielt werden. Nach Ablauf des Nutzungszeitraums können die bereits gefilterten Titel unbeschränkt weiter zur Therapie genutzt werden.

Die richtige Musik, der richtige Kopfhörer
Nicht alle Kopfhörer und Audiodateien sind gleichermaßen für die Therapie geeignet. Die Wirkung und somit der Erfolg der Anwendung wird maßgeblich durch die Qualität der Musik und des Kopfhörers bestimmt. Für ein perfektes Zusammenspiel sind die Lizenz zur Nutzung der Tinnitracks-Webseite und ein passender Kopfhörer ab sofort gemeinsam im Sennheiser-Webshop unter www.sennheiser.de/tinnitracks erhältlich.

„Die Kopfhörer IE 60, HD 280 und HD 449 sind perfekt für die Tinnitracks-Anwendung geeignet“, so Irene Strüber, Produktmanagerin bei Sennheiser Consumer Electronics. „Ein linearer Frequenzgang bis 18 kHz und ein sehr geringer Klirrfaktor ermöglichen die detailgenaue Wiedergabe der gefilterten Musik in erstklassiger Qualität. Ablenkende Umgebungsgeräusche werden durch die geschlossene Bauweise der Hörer effektiv gedämpft. Dadurch wird ein konzentriertes Hören möglich.“

Auch bei der Wandlung der Audiodateien steht die Qualität im Vordergrund. Im Vergleich zu anderen Verfahren wird bei Tinnitracks für jedes Musikstück automatisch das Therapiepotential überprüft. Ist ein Titel nur eingeschränkt zur Behandlung eines Tinnitus im angegebenen Frequenzbereich geeignet, wird der Nutzer darauf hingewiesen noch bevor die Datei gefiltert wird. „Zur Therapie geeignete Musik besitzt hohe Energie in den Frequenzbereichen, die direkt ober- und unterhalb der individuellen Tinnitus-Frequenz liegen. Dabei sollte die Energie über die gesamte Spieldauer auf beiden Stereokanälen möglichst gleichmäßig verteilt sein“, sagt Adrian Nötzel, Produktverantwortlicher der Sonormed GmbH. Für bestmögliche Therapiebedingungen wird die Musik beim Speichern zudem an den Frequenzgang des gewählten Sennheiser-Kopfhörers angepasst.

Über das Tailor-Made Notched Music Training (TMNMT)
Beim TMNMT-Verfahren, auf das die Tinnitracks-Therapie aufbaut, wird das Gehirn durch aufbereitete Musik neurophysiologisch trainiert, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Dabei werden Musikstücke so gefiltert, dass sie im Bereich der individuell vorliegenden Tinnitus-Frequenz keine Signalanteile mehr enthalten. So werden ausschließlich die gesunden Nervenzellen angeregt, nicht aber die überaktiven. Durch den individuell angepassten Input kann das gestörte Gleichgewicht zwischen erregenden und hemmenden Nervensignalen im Hörzentrum des Gehirns nach und nach wieder ausgeglichen werden. Die Ursache des subjektiven Tinnitus wird gezielt adressiert.

Das Verfahren ist geeignet bei chronischem, subjektivem Tinnitus mit tonaler Ausprägung. Die Wirksamkeit des Musiktrainings wurde in verschiedenen Studien für Patienten zwischen 18 und 60 Jahren, deren Tinnitus-Frequenz nicht höher als 8000 Hertz (8kHz) liegt, klinisch bestätigt .

Über Sonormed:
Die Sonormed GmbH wurde 2012 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Geschäftsführer sind Diplom-Wirtschaftsinformatiker Matthias Lanz und Diplom-Kaufmann Jörg Land. Sonormed wurde bereits mit mehreren Innovations- und Entrepreneur-Preisen im Wettbewerb um die besten Ideen und Konzepte ausgezeichnet: vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWT), von der LMU und TU München, vom Heidelberger Innovationsforum, von der Gesellschaft für Informatik. Auch ein Publikums- und Jurypreis in der Heimatstadt Hamburg zählt zu den Erfolgen der jungen Gesellschaft. Gefördert wird Sonormed von der IFB Hamburg und durch Preisgelder des Bundeswirtschaftsministeriums und der Europäischen Union (Programm FORT).

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