Fragments von Homegrown Sounds

Dieses Instrument ist eine Annäherung an die Granular-Synthese, soweit das mit Scripts innerhalb des Kontakt-Frameworks möglich ist. Es ist keine Granular-Synthese, aber das Instrument verhält sich ähnlich, der Name ist Programm: es werden Schnipsel abgespielt.

Fragments enthält zwei identische Sampleplayer A und B, das jeweils geladene Sample, von denen es einen Vorrat von 100 Stück gibt wird als Wellenform dargestellt. Wie bei einem Granularsynth springt der Abspielkopf in der Wellenform hin und her und läuft ein mehr oder weniger langes Stück. Hier endet aber auch schon die Analogie, denn weil das Sample-Loop nicht in Grains zerlegt wird, sondern wir es immer noch mit einem normalen Sampleplayer zu tun haben gibt es keine Verlangsamung und Beschleunigung des Abspielkopfs und keine Rückwärtsbewegung. Wobei sehr kurze Loop-Längen das Stehen des Abspielkopfes Ansatzweise nachahmen.

Da die Sounds von Fragments so gestaltet wurden, dass in den meisten Fällen sich innerhalb eines längeren Loops verschiedene Klänge abwechseln und ineinander übergehen kommt von daher schon eine Menge Abwechslung hinein.
Um die Abwechslung noch zu steigern wird nicht nur der Abspielkopf über Step-Sequencer per Loop Length und Loop Start animiert, sondern es existieren für jeden Sampleplayer Sequencer für Volumen, Filter Cutoff, Pan, Drive und Reverb Send sowie Delay Send.
Besonders die Kombination Volumen und Filter Cutoff beeinflusst den Sound in seinem Verlauf erheblich. Die Sequencer haben als Grundparameter Frequenz, was die Taktung der Steps bestimmt und die Schritt-Anzahl, die bis zu fein aufgelösten 128 Steps geht. Ausser dem Volumen-Sequencer verfügen alle über einen Amount-Regler, der die Auswirkung der Steps einschränken kann.

Jedes der Sequencer-Paare hat ein eigenes Unter-Panel mit einem darüber in der Mitte prangenden XY-Pad, das einen Vektor für den Sampleplayer A und B enthält. Das XY-Pad stellt nicht nur die aktuellen Werte der aktiven Sequencer dar, sondern dient auch als Aufnahmefeld für Bewegungen des Cursors in dem Feld und speichert diese in den jeweiligen Sequencern.

Das per Send angesteuerte Reverb bietet eine Auswahl von 50 Impulse-Responses und das Filter 38 verschiedene Typen. An Insert-Effekten gibt es darüber hinaus noch Flanger, Phaser und Chorus.

Garniert ist das Ganze mit den üblichen Goodies von Homegrown Sounds, den allgegenwärtigen intelligenten Randomizern und einem eigenen Preset-Browser.

Der Sound der unschuldigen Sample-Loops kann also gehörig durcheinander gewirbelt werden. Fragments steht eher nicht für sich langsam entwickelnde Soundscapes, sondern für sehr lebendige bis hin zu richtiggehend hektischen Pads.

Noch einige Tage ist Fragments zum Early-Bird-Preis von 19,99 $ zu haben, danach gilt der Einführungspreis von 24,99 $. Der offizielle Endpreis liegt bei 49,99 $.

Produktseite von Fragments bei Homegrown Sounds: http://hgsounds.com/product/fragments-for-kontakt-5-6/

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