Flutter EP von Sound Dust

Von Sound Dust kommen mittlerweile einige Samplebibliotheken exotischer alter Instrumente, die schon einiges an Staub angesammelt hatten, bevor sie von Pendle aus irgend einer Ecke gekramt wurden. Und neuerdings mit der Reihe der Modular Chaos Engine kamen innovativ geskriptete Kontaktinstrumente dazu, die für experimentelle, glitchige Sounds und vertrackte Patterns gut sind. 

Flutter_EP

Flutter EP ist nun etwas anders. Einerseits wieder so etwas, wie eine richtige Multi-Sample Bibliothek von verschiedenen E-Pianos und Vintage-Synths gesampelt und dann zu hybriden neuen Kreationen zusammengesetzt und andererseits kann in einer Weise daran herumgeschraubt werden, wie ich es noch nicht gesehen habe. 

Flutter_EP_macro

Es ist möglich jeder Note der Oktave verschiedene Einstellungen für die Volumen-Hüllkurve und Filtereinstellungen zuzuweisen. Aber damit noch längst nicht genug, dasselbe geht auch mit drei Effekt-Send-Kanälen mit Reverb, Delay und Tube-Distortion und in der Abteilung für die Samples selbst kann man den Samplestart, und die Region einstellen, darüber hinaus auch für jeden Ton der Oktave individuell eine Tempo-gesyncte Wiederholrate. Insgesamt wirkt dann der Flutter-Effekt, der dem Instrument seinen Namen gibt über das Mod-Wheel. All das lässt sich sehr schnell für alle Töne gleichzeitig oder eben pro Taste einstellen. Diese Modulationen und Effekte sind auch alle in Echtzeit über Controller-Zuweisungen kontrollierbar.

Man kann sich nun fragen, wozu man das brauchen könnte. Eine Antwort geben die Soundbeispiele auf der Seite, die zwar teilweise etwas kaputt klingen – aber kunstvoll und gekonnt kaputt. Wollte man diese komplexen, von Ton zu Ton unterschiedlichen Muster mit Effekten und Bordmitteln der DAW erreichen, würde man sich aber den Wolf automatisieren und schnippeln.

Link zur Produkt-Seite: http://dulcitone1884.virb.com/flutter-ep

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