NINJA TUNE präsentiert NINJA JAMM nun auch für Android

Vom Indie-Plattenlabel NINJA TUNE (einer der Köpfe dahinter ist Coldcut) gibt es schon seit längerem eine kleine Musikanten-App namens NINJA JAMM, die bisher ausschließlich für iOS verfügbar war. NINJA TUNE veröffentlicht nun frisch auch eine Portierung auf das verbreitete Android-Betriebssystem.

 

NINJA JAMM für Android
NINJA JAMM für Android

 

NINJA JAMM ist kostenlos, verfügt über vier Spuren und ist Sample-basiert. Eine Grundausstattung an Klangmaterial Coldcut, Loopmasters und dem Rapper Roots Manuva wird mitgeliefert, weitere Sample-Packs können über die heutzutage üblichen In-App-Käufe zu kleinen Preisen erworben werden, ebenso wie eine zusätzliche Sharing-Option mit Soundcloud-Anbindung. NINJA JAMM läuft ab Android-Version 2.3.3, der Download ist ca. 42 MB groß, an Berechtigungen wird unter anderem auch der Zugriff auf die Identität gefordert, wohl dem, der sein Google-Konto nicht mit seinen realen biografischen Daten gefüttert hat, sondern zum Beispiel als „Heinz-Peter Rübenkraut“ aus „Mulpe a. d. Tunke“ oder so unterwegs ist… 😉

 

NINJA JAMM
NINJA JAMM

 

Gerne hätte ich Euch hier ja auch einen ersten Praxiseindruck von NINJA JAMM vermittelt, allerdings wollte die App auf meinem schon etwas älteren Tablet mit Doppelkern-CPU und Android 4.0.4 partout nicht starten. Nach einem kurzen Splash-Screen bekam ich stets nur einen leeren, blauen Bildschirm zu sehen, und danach rührte sich nix mehr, bis ich den Home-Button drückte. Mal schauen, ob ich’s noch zum Laufen bewegen kann…

 

Nachtrag vom 17.08.2015: Okay, hab’s inzwischen hinbekommen, da hatte sich Tante Googles Playstore wohl verschluckt. Nach einer De- und anschließenden Neuinstallation läuft NINJA JAMM nun wie geschmiert! Ähnlich wie bei der MUSIC MAKER-App muss man sich hier mit vorgefertigtem Content begnügen, eine Funktion zum Laden eigener Samples ist derzeit noch nicht verfügbar, wird möglicherweise aber zukünftig nachgeliefert, wenn man den FAQ auf der Herstellerseite glauben darf.

 

Ansonsten gibt es eine vierspurige Clip-Matrix, deren Zellen mit Audio-Clips belegt sind und zwischen denen à la LIVE, BITWIG oder MIXCRAFT 7 gewechselt werden kann. Zudem existieren allerlei Möglichkeiten zum kreativen Verfremden und Effektieren, die sich hinter Schaltern mit zum Teil sehr kryptischen Symbolen verstecken. Eine solche Session lässt sich auch aufzeichnen.

 

Habe NINJA JAMM einem 14jährigen Jugendlichen gezeigt, den ich kenne, und dieser kam damit sofort intuitiv klar, fast noch schneller als ich… 😉

 

Spaß macht das Teil also auf jeden Fall, doch dürfte nicht nur ich eine Import-Funktion vermissen, damit man auch mit seinem eigenen Klangmaterial zu spielen und zu arbeiten vermag und nicht nur mit den Sounds anderer Leute.

 

Mehr Infos: http://www.ninjajamm.com/

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