iSpark App für das iPad frei bis zum 30ten April

Die iSpark App ist weitgehend die Umsetzung ausschließlich für das iPad zur Desktop Version der Drum Groove Workstation Spark 2.0 von Arturia. Es fehlen gegenüber diesem mächtigen Programm einige tiefergehenden Features, wie die Modular-Seite, aber die wesentliche Funktionalität stimmt überein. Ein Datenaustausch zwischen den beiden Programmen ist möglich. 

Main GUI
iSpark Main GUI

Den unteren Teil dominieren in der Main-Ansicht 16 Drum Pads, die auf der Y-Achse die Velocity gemappt haben. Sie können Live eingespielt und aufgenommen werden oder auf der Sequencer-Seite in einen großen Step-Sequencer eingegeben werden, der bis zu 64 Schritte lange Pattern fassen kann. 

iSpark Sequencer Seite
iSpark Sequencer Seite

In der Mitte des Main GUI bekommt man die aktiven Steps des ausgewählten Pads angezeigt und kann zwischen den Pads, den Patterns, der Sequenz und dem Tuning hin- und her wechseln. 

Oben links befindet sich die Transport-Sektion, in der Mitte. Das XY- FX Pad und rechts Makro-Regler für das jeweils ausgewählte Pad.

Auf der Studio-Seite ist es möglich die einzelnen Sounds anzupassen. ISpark arbeitet mit einer Mischung aus Synthese, Physikalischer Modellierung und Samples bei der Klangerzeug und ist sehr flexibel. Der Schwerpunkt liegt auf Synthese und ist auf elektronische Drum-Sounds ausgerichtet. Das ist kein akustischer Drum-Sampler. 

iSpark Studio Seite
iSpark Studio Seite

iSpark kommt mit 640 Instrumenten in 40 Kits die in Projekten mit Pattern organisiert sind. Pro Projekt warten vier Bänke mit jeweils 16 Pattern darauf gefüllt zu werden oder sind eben schon gefüllt. Auf der Song-Seite kann man diese Pattern hintereinanderketten. 

Die Sounds geben eine breite Palette wieder in klassischen elektronischen Genres wie Techno, Trance, Hip Hop, ein Industrial-Kit ist aber auch dabei. Die Qualität ist gut und abwechslungsreich. 

Die Bedienung erschloss sich mir überraschend schnell und intuitiv. Klar, wie immer kann ein Blick ins Handbuch nicht schaden. Die Standalone App lässt sich in Audiobus einbinden und so der Output in Cubasis aufnehemen. 

iSpark kann von aussen per MIDI gesteuert werden. Es wird bei Arturia der MIDI-Drum Controller SparkLE angeboten, der sich auch mit iSpark verbindet. 

Für iSpark werden Erweiterungen mit zusätzlichen Kits als inApp Käufe angeboten, doch es gibt längst nicht so viele wie für die Desktop-Version. 

Auf der Produkt-Seite im App Store gibt es viele Klagen über Instabilität und dass das Programm seit über drei Jahren nicht mehr aktualisiert wurde. Da ist es natürlich sehr fraglich, ob es je eine AU V3 Version des Programms geben wird und die App in einigen Jahren noch in in Audiobus oder AUM eingebunden werden kann. 

Mein erster Eindruck ist ganz gut, zunächst lief das Programm stabil und spuckte eine Menge feiner Drum-Sounds aus. Also gibt es aus meiner Sicht keinen Grund da nicht gleich mal zuzuschlagen. Auch für iOS gab es die letzte Woche doch einige Apps, die vorübergehend frei erhältlich sind, allen voran das Model D von Moog, aber auch jede Menge freie Effekte, wie gestern von Nembrini Audio. 

https://apps.apple.com/au/app/arturia-ispark/id1045383182?l=de

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