EINKLANG von Eisenberg – Synthesizer-Plugin – Testbericht

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Zugegebenermaßen hatte ich vorher noch nie etwas von einer Plug-in-Manufaktur namens Eisenberg gehört, bis mich der gute Andreas schließlich vor einigen Wochen darauf aufmerksam machte, indem er mir einen Link zu einer Produktankündigung eben dieser Firma schickte.

Präsentiert wurde hier ein neues Synthesizer-Plug-in mit dem schlichten Namen EINKLANG, welches den Vorzug bieten soll, dass es dem Nutzer mit einer nur geringen Anzahl an Parametern einen weitgehend intuitiven Zugang zum Klangdesign eröffnet und dabei dennoch ein weites Spektrum an unterschiedlichen Klängen ermöglicht.

Nun denn, so etwas haben wir ja auch schon von manch anderen Herstellern vernommen, in der Praxis wurden solche Versprechen dann aber nicht immer konsequent gehalten. Ob Eisenberg mit dem EINKLANG hier tatsächlich mal mit dem Besen durchkehrt, soll uns in diesem Test genauso interessieren, wie die klanglichen Qualitäten dieses Synthesizers, denn was nützt der schönste intuitive Zugang, wenn der Sound, der dabei herauskommt, bloß nach Bontempi-Tischhupe klingt…? Eisenberg hat eigens für den EINKLANG eine neue Syntheseform kreiert, die auf den Namen „Artificial Intelligence Studio Technology“ (kurz „AIST“) hört.

„Eisenberg“, finde ich persönlich übrigens ziemlich cool als Firmennamen, das klingt ja schon irgendwie nach „deutscher Wertarbeit“, und erinnert auch ein wenig an eine andere bekannte Software-Firma aus unserem Lande. Dieser Name ist jedoch keineswegs ein Phantasieprodukt findiger Marketingstrategen, sondern ganz einfach der Nachname der beiden Hauptakteure dieses Startups, Gunnar und Jenifer Eisenberg.

Vor allem Gunnar Eisenberg ist kein unbeschriebenes Blatt, wie Tante Google mir verriet. Ein Diplom-Ingenieur mit Doktorgrad, dem ein Hochbegabten-Stipendium zuteilwurde und der bereits mehrere Fachbücher zu musiktheoretischen/akustischen Themen veröffentlicht hat. Doc Eisenberg war zudem früher auch Entwicklungsingenieur bei Native Instruments.

All dies lässt den sicherlich nicht unbegründeten Schluss zu, dass in dem EINKLANG schon einige Pfund an Hirnschmalz stecken dürften und dass es sich bei der Firma Eisenberg auch keineswegs um ein Projekt ambitionierter Amateure handelt. Die Entwicklung dieses Synthesizer-Plugins wurde übrigens mittels einer sogenannten Schwarmfinanzierung realisiert.

Doch wollen wir hier auch nicht den Tag vor dem Abend loben, also frisch ans Werk… 😉

Allgemeines (Installation, Optik, Bedienung etc.)

Der Vollständigkeit halber zunächst mal wieder mein Testsystem: Windows XP Professional x32 mit SP3, Athlon X2 4200+ mit 2,5 Gigabyte RAM. Meine Plugin-Hosts: EnergyXT 2.6 und Cubase 5.5.

Derzeit ist der EINKLANG als VST-Plugin für Windows und MacOS verfügbar (32bit und 64bit), AU-, RTAS- und AAX-Versionen sollen Anfang 2013 folgen. Ich habe hier logischerweise nur die 32bit-Version für Windows testen können. Dabei handelte es sich übrigens um die derzeit aktuellste Version 1.0.2. Kurz vor Weihnachten 2012 hatte Eisenberg mir nämlich die erste Release-Version (v1.0.0) zur Verfügung gestellt.

Nach der Installation stellte sich aber heraus, dass diese Version offenbar noch Probleme mit vereinzelten Windows XP Installationen hatte. So funktionierte etwa auf einem meiner Systeme bei der Standalone-Version nicht die Kontrolle über MIDI, auf dem Anderen aber dann doch, zudem verursachte das VST-Plugin einen reproduzierbaren Schluckauf mit anschließender Narkolepsie in meinen DAW-Programmen (EnergyXT) oder ließ sich gar nicht erst aufrufen (Cubase 5.5).

An dieser Stelle muss ich auch direkt einmal den bisher vorbildlichen Support von Eisenberg erwähnen: freundlich, flott und kompetent. Sehr nette Menschen dort! Nach relativ kurzer Zeit (man bedenke, dazwischen lagen ja auch noch die Weihnachtsferien!), war Anfang Januar dann die v1.0.1 fertiggestellt, welche vor Allem die noch recht hohe CPU-Belastung der Erstversion deutlich verringerte, und schon wenige Tage danach erhielt ich die hier vorliegende v1.0.2, die dann auch alle meine oben beschriebenen Probleme unter Windows XP ausmerzte. Sehr gut und schnell reagiert!

Der EINKLANG wird übrigens in zwei Portionsgrößen feilgeboten. Die Standardversion, welche ich auch als Testmuster erhielt, bringt einen Vorrat an 150 „Tone Models“ aus verschiedenen klanglichen Bereichen mit (das sind im Prinzip so etwas wie die Grundwellenformen des EINKLANG…), während die „Extendet Version“ (sozusagen die Maxi-Single des EINKLANG) gleich mit fetten 510 dieser Tone Models aufwarten kann. Diese „Extendet Version“ wird aber wohl ebenfalls erst nach Anfang 2013 erhältlich sein.

Die Installation des EINKLANG erfolgt mittels einer Setup-Datei und funktionierte wie erwartet. Bemängeln ließe sich hier einzig die Tatsache, dass die Installationsroutine zwar erlaubt, das Plugin in einen beliebigen Ordner zu verfrachten, die Standalone-Version sowie die rund 900 MB an mitgelieferten Tone Models (bei der „Extendet Version“ dürfte da noch einiges mehr zusammenkommen…) jedoch unvermeidlich an vorbestimmte Orte auf der Systemfestplatte landen.

Das ist nun sicherlich kein Dilemma, ich persönlich packe nur gerne den Extra-Content, den diverse Synthies ab und zu so mitbringen, ins gleiche Verzeichnis, wie das Plugin, also auf eine separate Festplatte. Ansonsten verläuft die Installation und die anschließende Registrierung angenehm unspektakulär und rund. Allerdings ist für die Registrierung neben der Seriennummer auch noch eine Internetverbindung notwendig. Meine DAW hat zwar normalerweise Internetverbot, aber für solche Angelegenheiten schalte ich sie gegebenenfalls temporär frei.

Die GUI des EINKLANG ist weder übergroß, noch nötigt sie den Nutzer dazu, zur Lupe zu greifen. Auf jeden Fall frisst der EINKLANG nicht den ganzen Bildschirmplatz auf und muss daher auch nicht dauernd verschoben oder minimiert werden, wie es bei manch anderen neuen Plug-ins notwendig ist.
Die Bedienelemente und die Beschriftungen sind aber dennoch alle gut ablesbar. Bei der doch übersichtlichen Größe des EINKLANG vermisse ich auch nicht wirklich eine Ausblendmöglichkeit für die Klaviatur am unteren Rand, die mich ein bisschen an das „Keyboard“ meines KORG MONOTRON erinnert und die sich mit der Maus auch nur ähnlich unzureichend spielend lässt… 😉 Der EINKLANG lässt sich übrigens auch noch mit der Computer-Tastatur spielen, falls man gerade mal kein MIDI-Keyboard zur Hand haben sollte.

Der folgende Screenshot zeigt die Standalone-Version. Der einzige Unterschied zur GUI des Plug-ins besteht darin, dass diese Standalone-Version noch ein paar Menüpunkte für diverse MIDI- und Audio-Einstellungen bietet, (beim Plugin ist ja die DAW dafür zuständig…) sowie über eine mehrstufige Warnanzeige, die eine eventuelle CPU-Überlastung anzeigt (dem Plug-in fehlt diese Anzeige, da sie innerhalb der DAW logischerweise wenig aussagekräftig bezüglich der Gesamtauslastung des Systems wäre).

Eisenberg-Einklang-GUI
Eisenberg-Einklang-GUI

Eine eigene MIDI-learn-Funktion stellt der EINKLANG zwar nicht zur Verfügung, dafür jedoch eine eigene Seite zur Zuordnung von Continous Contollern zu den Synthese-Parametern. Da der EINKLANG von diesen aber gerade einmal 11 verfügt, ist das Ganze recht schnell erledigt. Auch mit Novation Automap verstand sich der EINKLANG gut. Thema Mausradbedienung: Hier wird meine fixe Idee löblicherweise voll unterstützt, der EINKLANG lässt sich also gut mit dem Griffin PowerMate steuern. So soll’s auch sein!

Eisenberg-Einklang Optionen
Eisenberg-Einklang Optionen

Die Bedienungsanleitung liegt einmal mehr als PDF-Datei vor und nötigt mit seinen knappen 5 Seiten auch keine abendfüllende Lektüre ab.

Der Aufbau des EINKLANG

Als ich Gunnar Eisenberg kürzlich nach Details bezüglich der AIST befragte, erhielt ich von ihm dazu folgende Information: „Die Engine besteht aus drei Teilen, einer additiven Synthese für die Harmonischen, einer Rausch-/Transientenmodellierung und der KI, die alle dazugehörigen Parameter steuert.“

Ausgangspunkt für die Klangsynthese stellen die bereits erwähnte Tone Models dar, was bei mir gewisse Assoziationen zum Hartmann Neuron VS Synthesizer erweckte. Auf der rechten Seite der Bedienoberfläche des EINKLANG sticht ein dreieckiges Feld ins Auge, das „Triangle Morphing Field“. In jeder der drei Ecken lässt sich per Rechtsklick ein Menü zur Auswahl der Tone Models aufrufen.

Bei der von mir getesteten Standard-Version stehen insgesamt 150 Tone Models zur Verfügung. Das Angebot ist breitgefächert und enthält neben herkömmlichen Instrumenten und vokalen Destillaten auch zahlreiche synthetische Kreationen sowie einfache Grundwellenformen. Wohlgemerkt, hierbei handelt es sich nicht um Samples, denn der EINKLANG ist ja schließlich kein ROMpler, sondern um resynthetisierte Obertonspektren. Das bedeutet, diese Tone Models erheben gar nicht den Anspruch, eine möglichst originalgetreue Emulation des jeweiligen Ursprungsmaterials darzustellen, sie sind vielmehr analog zu den Wellenformvorräten anderer Synthesizer zu betrachten. Dabei stellen sich interessanterweise auch gerade die Tone Models konventioneller Instrumente als praktikabler Lieferant für synthetische Kreationen heraus.

Eisenberg-Einklang-Wellenformen
Eisenberg-Einklang-Tone Models

Sehr witzig fand ich die Namensgebung beim Tone Model „Slartifartbass“, Douglas Adams dreht sich bestimmt ebenfalls vor Lachen im Grabe um… 😉

Jedes Tone Model besitzt übrigens ein eigenes kleines Symbol, womit auch das visuelle Gedächtnis beim Klangdesign unterstützt wird. Ich hätte mir beim Klangbasteln lediglich einige Male gewünscht, die drei geladenen Tone Models auch unabhängig voneinander in der Oktave verschieben zu können, um sie so noch besser aneinander anpassen zu können.

Eisenberg-Einklang-Morphing
Eisenberg-Einklang-Morphing

Im Morphing Field selbst lässt sich ein kleines Dreieck mit der Maus frei verschieben. Je nach Position ändert dieses Dreieck dabei seine Farbe und signalisiert dadurch, welches der drei ausgewählten Tone Models den Klang dominiert. In zentrierter Position wird das Dreieck weiß und zeigt damit an, dass gerade ein Gleichgewicht zwischen allen drei Tone Models herrscht.

Das Morphing Field erinnert stark an die Vektor-Sticks à la Prophet VS, K1, Wavestation oder SY-22/35, allerdings arbeiteten diese mit einer simplen Lautstärke-Überblendung. Wenn ich das richtig sehe (und höre!), dann erfolgt beim EINKLANG diese Überblendung durch Morphing der Obertonstruktur. Das Ganze geschieht wirklich sehr flüssig und ohne hörbare Sprünge oder „Umkippen“ des Klanges.

Eisenberg-Einklang-Morphing Field Beispiele
Eisenberg-Einklang-Morphing Field Beispiele

Wer möchte, kann das Dreieck auch an den Mauszeiger koppeln, dann bleiben beide fest verbunden, und man braucht auch nicht mehr die Maustaste festzuhalten. Das ist natürlich besonders komfortabel für Anwender eines Trackballs. Der Verfasser war nie ein großer Freund des Maus-Schubsens und daher schon zu Zeiten des ATARI ST sehr bald auf einen Trackball umgestiegen. Mittlerweile residiert ein drahtloses Model auf einem Schwanenhalsstativ an der rechten Armlehne des Studiosessels.

Die Position des Dreiecks lässt sich darüber hinaus auch mit den virtuellen Drehreglern in jeder Ecke verschieben, und diese lassen sich wiederum gut über einen Hardware-Controller fernsteuern.

Auf der linken Seite der Bedienoberfläche finden sich ganze acht Drehregler, aufgeteilt ind drei Sektionen. Die meisten MIDI-Controller dürften damit Zugriff auf alle Parameter des EINKLANG erlangen, ohne dass man dazu doppelt belegte Regler bzw. mehrere Controller-Ebenen verwenden müsste.

Die erste Sektion nennt sich „TIMBRE“ und verfügt über zwei Parameter: „DISSONANCE“ und „HARMONICITY“. DISSONANCE bewirkt bei zunehmender Einstellung eine Verstimmung des Klanges, welche in extremer Rechtstellung des Reglers je nach geladenem Tone Model bisweilen schon eher nach Ringmodulation oder Derartigem klingt.

HARMONICITY lässt den Klang ins Atonal-geräuschhafte abgleiten, je weiter der Regler sich in Linksstellung befindet. Für „normale“ Sounds empfiehlt sich die Rechtsstellung.

Die Sektion „LOUDNESS“ stellt den Hüllkurven-Generator des EINKLANG dar. Auf den ersten Blick wirkt das etwas unterbelichtet, da hier lediglich drei Parameter vorhanden sind: „ATTACK“, „RELEASE“ sowie „PERCUSSION“. Wenn man damit herumspielt, dann bemerkt man jedoch schnell, dass sich damit effektiv arbeiten lässt. Die Funktion von ATTACK und RELEASE sollten wohl bekannt sein, mit PERCUSSION kann man die Decay- und Sustain-Parameter herkömmlicher ADSR-Hüllkurven mittels eines einzigen Reglers einstellen. Von überaus knackigen perkussiven Klängen (sic!) bis hin zu tragenden Flächen ist hier alles möglich. Lediglich die CPU-Belastung stieg bei mir deutlich an, wenn ich zu hohe RELEASE-Werte wählte und dann Staccato-Noten spielte, offenbar überlagerten sich dann zu viele Stimmen.

Eisenberg-Einklang-Einstellungen
Eisenberg-Einklang-Parameter

„MODULATION“ schließlich ist so etwas wie der LFO des EINKLANG. Mit „RATE“ und „INTENSITY“ werden Modulationsgeschwindigkeit und -tiefe eingestellt. Darüber hinaus gibt es auch noch einen „PORTAMENTO“-Regler mit weitem Einstellbereich.

Und fertig ist die Laube!

Wer jetzt noch eine Möglichkeit wünscht, den Klangfarbenverlauf zu ändern und daher eine Filter-Sektion vermisst, etwa für Sweeps und dergleichen, dem sei empfohlen, einfach mit dem Dreieck dynamisch zwischen einem obteronarmen und einem obtertonreichen Tone Model zu morphen.

Wie der EINKLANG klingt

Der EINKLANG kann (und will sicherlich auch) nicht seine digitale Herkunft verleugnen. Wieder einmal mehr meine ich dies aber nicht in einem negativen Sinne, sondern völlig wertfrei. Es geht um das grundsätzliche Klangbild, und dieses lässt nun einmal keine Zweifel daran, dass wir es hier nicht mit noch einer weiteren Analog-Emulation zu tun haben.

Beim allerersten Anspielen mag der Klangeindruck noch etwas statisch wirken, aber sobald man Hand an die Regler und vor allem an das Morphing Triangle legt, kommt Leben in die Bude!

Adipöse Klänge der Kategorie „Vollfettstufe“ sind daher auch weniger das Metier des EINKLANG, als vielmehr schlanke (aber nicht schlappe!) und dabei sehr durchsetzungsfähige und expressiv spielbare Sounds, die sich auch hervorragend als Kontrastmittel im Zusammenspiel mit typischen Analogklängen eignen. Bisweilen hatte ich Assoziationen zu additiven Synthesizern oder zur Phase Distortion à la VZ-1.

Für abgedrehte Effekte und Soundscapes ist der EINKLANG ebenfalls gut einsetzbar. Ich habe damit sogar Klänge erzeugen können, die mich teilweise an die Sounds aus alten Sci-Fi-Filmen erinnerten. Auch die sehr knackige Hüllkurve bei extrem perkussiver Einstellung wusste dem Verfasser recht zu gefallen.

Dass der EINKLANG keine interne Effektsektion mitbringt, bedaure ich persönlich nicht besonders, da ich so etwas lieber externen Spezialisten meiner Wahl im Mixer überlasse, aber man sollte dies im direkten Klangvergleich mit anderen Synthies berücksichtigen und deren Effekte gegebenenfalls dann auch deaktivieren.

Ich habe mal einen einfachen Demo-Track mit dem EINKLANG zurecht gefrickelt, der sagt zum Klangbild sicherlich mehr aus, als mein Geschwafel. Wie immer: kein Hall, Echo, EQ etc. Lediglich die Drumsounds habe ich mir anderswo ausgeborgt.

Eisenberg EINKLANG – Klangbeispiel

Auf der Produktseite von Eisenberg zum EINKLANG gibt es übrigens eine kostenlose Demo-Version.

Fazit

Das Versprechen, einen intuitiv bedienbaren Synthesizer anzubieten, hat Eisenberg zweifelsfrei eingehalten. Die Lernkurve ist erstaunlich niedrig, die Bedienung ist logisch und innerhalb weniger Minuten verinnerlicht. Einzig ein wenig Zeit sollte man darin investieren, sich nach und nach mit den Klangeigenschaften der mitgelieferten Tone Models vertraut zu machen. Anschließend ist das Sounddesign mit dem EINKLANG eher Spiel als Arbeit, der Spaßfaktor dabei ist enorm hoch.

Der EINKLANG ist ein waschechter Synthie, der zum Selbstbau eigener Klänge anregt. Wer nur eine schnöde Preset-Schleuder für Brot und Butter-Klänge braucht und dann lieber stundenlang nach dem passenden Sound sucht, anstatt sich in der gleichen Zeit direkt eine ganze Bank davon zu basteln, der wird mit dem EINKLANG wohl nicht unbedingt glücklich werden. Aber allen Anderen sei ein Antesten sehr ans Herz gelegt.

Die Anforderungen des EINKLANG an die CPU sind nicht unbedingt gering, sind aber nach dem letzten Update vergleichbar mit anderen aktuellen Synthesizer-Plugins. Ich sollte vielleicht doch endlich mal meinen alten Rechner upgraden… 😉

Der EINKLANG wird online bei Eisenberg feilgeboten und noch bis Ende Januar 2013 kann man ihn zum Einführungspreis von 125,- Euro erwerben. Danach wird der reguläre Preis dann auf 179,- Euronen ansteigen. Die Extendet Version mit 510 Tone Models ist zwar noch nicht verfügbar, lässt sich aber bereits vorbestellen (bis Ende Januar noch für 195,- Euro, ab Februar dann für 279,- Euro). Wer die Kohle dafür übrig hat, der sollte zuschlagen!

Was mir besonders gut gefiel:

  • Innovatives Konzept abseits des Gewohnten
  • Durchsetzungsfähiger Grundklang
  • Intuitives und logisches Bedienkonzept
  • Reglerbedienung via Mausrad möglich
  • Hoher Spassfaktor
  • Guter und schneller Support

Was mir weniger gut gefiel:

  • Teilweise hohe CPU-Belastung
  • Kein Oktavabgleich zwischen den drei Tone Models

Mein subjektives Testurteil nach Schulnoten: gut (2)

Produktseite: www.eisenberg-audio.de/einklang

Testbericht von Perry Staltic

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